Marathon: Hug und Kipsang gewinnen in London

Rollstuhlsportler Marcel Hug hat eine Woche nach Paris auch den Marathon von London gewonnen. Der amtierende Weltmeister setzte sich im Sprint gegen den Briten David Weir durch. Bei den Läufern triumphierte der Kenianer Wilson Kipsang.

Video «Leichtathletik: London Marathon» abspielen

Zusammenfassung London Marathon

1:05 min, aus sportpanorama vom 13.4.2014

Im Sprint liess Marcel Hug den 6-fachen London-Sieger David Weir hinter sich und gewann in 1:32:41 Stunden.

Hug, der sich 2012 an den Paralympics in der englischen Hauptstadt mit Silber begnügen musste, hatte schon vor Wochenfrist in Paris gesiegt.

Kipsang mit Rekord – Farah mit starkem Debüt

Bei den Läufern gewann Weltrekordhalter Wilson Kipsang den Marathon in London nach 2012 erneut. Der 32-jährige Kenianer lief in 2:04:28 Stunden einen Streckenrekord und gewann vor seinem Landsmann Staley Biwott.

Mo Farah aus Grossbritannien, Doppelolympiasieger über 5000m und 10'000m legte als Achter ein ansprechendes Debüt hin. Marathon-Olympiasieger Stephen Kiprotich aus Uganda blieb chancenlos.

Bei den Frauen siegte die Kenianerin Edna Kiplagat in 2:20:21 Stunden vor der nicht mit ihr verwandten Florence Kiplagat (2:20:24) sowie 10'000-Meter-Olympiasiegerin Tirunesh Dibaba aus Äthiopien (2:20:34).