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Leichtathletik Olympia-Aus: Kreuzbandriss bei Zbären

Grosses Pech für Hürdenläuferin Noemi Zbären: Die Schweizer Olympia-Hoffnung für Rio zieht sich im Training einen Kreuzbandriss im linken Knie zu.

Noemi Zbären lässt den Kopf hängen.
Legende: Traum geplatzt Noemi Zbären kann nicht an die Olympischen Spiele. EQ Images

Die 22-jährige Zbären verletzte sich im Training vom Montag in Langnau beim Basketballspielen. In der ärztlichen Abklärung am Dienstag wurde die Diagnose eines vorderen Kreuzbandrisses gestellt. Dies erfordert einen operativen Eingriff, der am kommenden Montag erfolgen wird.

Die WM-Sechste über 100 m Hürden kann damit in der Saison 2016 keine Wettkämpfe mehr bestreiten. In Rio hätte Zbären bereits zum 2. Mal nach London 2012 an Olympischen Spiele teilgenommen.

Zbären hatte in der Saisonvorbereitung bereits muskuläre Probleme im Gesässbereich verzeichnet. Dadurch konnte sie insgesamt weniger Hürdentrainings absolvieren. Zuletzt waren die gesundheitlichen Probleme allerdings abgeklungen. Der Saison-Einstieg zur Freiluft-Saison wäre für den 6. Juni in Bellinzona vorgesehen gewesen.

3 Kommentare

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  • Kommentar von karl brunner, luzern
    Schade, sehr schade! Was ich jedoch nicht ganz verstehen kann, weshalb eine solche Spitzenathletin Basketball spielt (überhaupt nichts gegen diesen Sport). Als Spitzensportlerin soll es einem doch bewusst sein, dass das Ausüben anderer Sportarten ein (zu) hohes Verletzungsrisiko mit sich bringt. Wünsche dennoch gute Besserung sowie schnelle und gute Heilung der physischen und psychischen Schmerzen!
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    1. Antwort von P.Wegner, Wangen SZ
      Gute und schnelle Genesung! Es ist ein langer Weg zurück, den es sich aber behutsam zu gehen lohnt! @k.brunner: Klar sollten Spitzensportler vorsichtig sein, doch alle Sorgfalt hat Grenzen und etwas spassiges, spielerisches soll ab und zu absolut enthalten sein! Es war schlicht PECH!
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    2. Antwort von Thomas Wanner, Aarau
      Als Spitzensportler weiss man, dass hohes Verletzungsrisiko von langfristiger einseitiger Belastung kommt und dass mit alternativen Trainingsmethoden der Bewegungsapparat an diversifizierte Belastungsmuster gewöhnt werden kann und dadurch insgesamt widerstandsfähiger wird.
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