Olympiasieger Mennea gestorben

Der langjährige 200-m-Weltrekordler Pietro Mennea ist am Donnerstag im Alter von 60 Jahren nach längerer Krankheit in einem Krankenhaus in Rom (It) gestorben. Dies teilte das italienische Olympia-Komitee mit.

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Olympiasieger Mennea gestorben

0:18 min, vom 21.3.2013

Der aus Apulien stammende Mennea war einer der erfolgreichsten Leichtathleten Europas. Nach mehreren Europameistertiteln über 100 m und 200 m und dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1972 in München gewann der «Pfeil des Südens» acht Jahre später in Moskau die Goldmedaille über 200 m.

Die Fabelzeit von Mexiko-City

Am 12. September 1979 stellte Mennea bei der Studenten-WM in der Höhenluft von Mexiko-City mit 19,72 Sekunden einen 200-Meter-Weltrekord auf. Dieser hielt 17 Jahre, ehe ihn der Amerikaner Michael Johnson 1996 um 6 Hundertstel unterbot.

Die Fabelzeit von Mennea ist bis heute von keinem Europäer erreicht worden; zudem war er der einzige weisse Weltrekordhalter in einer Sprintdisziplin seit 1968.