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Leichtathletik Russische Leichtathleten bleiben gesperrt

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF bleibt hart: Russlands Leichtathleten dürfen Stand jetzt nicht an den Olympischen Spielen in Rio mittun. Die nötigen Reformen seien noch nicht umgesetzt worden.

Legende: Video «IAAF behält Russland-Sperre bei» abspielen. Laufzeit 2:49 Minuten.
Aus sportaktuell vom 11.03.2016.

Der Weltverband IAAF hat sich zum Abschluss der zweitägigen Council-Sitzung in Monte Carlo zum Dopingskandal in der russischen Leichtathletik geäussert. Das Resultat: Der russische Leichtathletik-Verband bleibt gesperrt.

«Russland muss weiter erkennbare Schritte tun, um die Bedingungen der Wiederaufnahme zu erfüllen», erklärte IAAF-Präsident Sebastian Coe am Freitag. Nach den massiven Doping-Enthüllungen des vergangenen Jahres war der russische Verband Rusaf vorläufig für alle internationalen Wettbewerbe gesperrt worden.

Hintertüre für Rio

Eine Hintertür für die Olympia-Teilnahme in Rio de Janeiro gibt es noch, weil die Rusaf neue Strukturen und Reformen angekündigt hat. Noch ist Russland den Nachweis schuldig, sich an die Regeln der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA zu halten. Dies ging aus dem Bericht der Taskforce der IAAF hervor, die dem 27-köpfigen Council nun berichtet hat.

Im Mai soll erneut über eine Aufhebung des Banns beraten werden.

Legende: Video «Doping-Experte Kamber: «Russland von Rio ausschliessen»» abspielen. Laufzeit 2:52 Minuten.
Vom 11.03.2016.

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