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Saisonauftakt in Doha Kein Exploit von Kambundji und Hussein

Die beiden Schweizer Starter können beim Diamond-League-Auftakt in Doha nicht glänzen.

Schweizer Einsätze: Kambundji und Hussein chancenlos

  • 100 m Frauen: Mujinga Kambundji läuft in einem sehr prominent besetzten Rennen in guten 11,17 auf den 7. Rang. Die Bernerin erwischt einen guten Start, fällt aber auf der 2. Hälfte zurück. Der Sieg geht an Marie-Josée Ta Lou von der Elfenbeinküste, die mit 10,85 eine neue Jahresweltbestzeit aufstellt. Olympiasiegerin Elaine Thompson aus Jamaika muss sich in 10,93 mit Rang 3 begnügen.
  • 400 m Hürden Männer: Kariem Hussein bleibt in einem schnellen Rennen chancenlos und belegt in 51,40 den 8. und letzten Platz. Der Thurgauer kann in Doha nicht verbergen, dass er nach einer Muskelzerrung noch Trainingsrückstand hat. Gewonnen wird das Rennen vom Katari Abderrahman Samba, der in 47,57 die schnellste Zeit der noch jungen Saison läuft.

Auf der Bahn: Semenya mit Landesrekord

  • 400 m Männer: Steve Gardiner von den Bahamas stellt gleich zum Auftakt der neuen Diamond-League-Saison in 43,87 eine neue Jahresweltbestzeit auf.
  • 1500 m Frauen: Auch bei den Frauen purzeln gleich die Rekorde. Caster Semenya läuft in 3:59,92 Jahresweltbestleistung und südafrikanischen Rekord.
  • 200 m Männer: Im mit Spannung erwarteten Rennen über die halbe Bahnrunde setzt sich der Amerikaner Noah Lyles in 19,83 durch. Weltmeister Ramil Guliyev aus der Türkei wird in 19,99 Dritter, der Kanadier Andre de Grasse muss sich in 20,46 mit Rang 7 bescheiden.

Im Oval: Perkovic im Diskus überragend

  • Diskus Frauen: Die Kroatin Sandra Perkovic, amtierende Weltmeisterin und Olympiasiegerin, glänzt mit einer Siegesweite von 71,38 Metern. Sie stellt damit neue Jahresweltbestleistung und Diamond-League-Rekord auf. Ihre eigene Bestmarke verpasst sie um 3 Zentimeter.
  • Hochsprung Männer: Für einen weiteren Heimsieg sorgt in Doha Mutaz Essa Barshim, der mit einer Siegeshöhe von 2,40 m (JWB) für ein Ausrufezeichen sorgt. An 2,42 m scheitert er anschliessend drei Mal.
  • Speer Männer: Olympiasieger Thomas Röhler (De) setzt sich mit 91,78 m knapp vor Landsmann und Weltmeister Johannes Vetter (91,56) durch. Auch Andreas Hoffmann auf Rang 3 übertrifft mit 90,08 m die 90-Meter-Marke.
Legende: Video Der Siegessprung von Barshim über 2,40 Meter abspielen. Laufzeit 0:42 Minuten.
Vom 04.05.2018.

Der Ticker zum Nachlesen

Sendebezug: Livestream srf.ch, 04.05.2018, 18:00 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Andri Oberholzer (Athlet)
    Mujinga ist eine Meisterschaftsläuferin. Jede Saison brachte sie die beste Leistung (erst) dann, wenn der wichtigste Wettkampf des Jahres anstand. Darum ist ihr umso höher anzurechnen, wie stark sie in diese Saison gestartet ist. In Berlin wird abgerechnet.
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  • Kommentar von Lucy Track (GoT&F)
    Die Leistung von Mujinga ist hoch einzuschätzen, hatte sie doch noch nie einen so guten Saisoneinstieg und lief nur knapp über ihrer PB. Sie hat den negativen Titel des Artikels nicht verdient. Es sollte lieber das positive hervorgehoben werden, anstatt zu beklagen dases keinen Exploit gab.
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    1. Antwort von Peter Zimmermann (gäissepeter)
      SRF sollte sich mit etwas professionelleren, sachkundigeren Kommentatoren profilieren. Viele Titel/Überschriften sind unter BLICK-Niveau. Die Leistungen von Mujinga und Hussein sind zwei paar Schuhe. Sie in den gleichen Topf zu werfen grenzt an grosse Ignoranz. Wieso sind die Kommentare nicht mit dem Namen des Verfassers/In gezeichnet?
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