Zbären so schnell wie noch nie

Hürdensprinterin Noemi Zbären wartete beim internationalen Abendmeeting in Thun mit einer starken Leistung auf. Sie schraubte ihre persönliche Bestzeit gleich um 0,07 Sekunden hinunter.

Noemi Zbären befindet sich in beneidenswerter Form.

Bildlegende: Weiss zu gefallen Noemi Zbären befindet sich in beneidenswerter Form. EQ Images/ARCHIV

In Thun lief Noemi Zbären die 100 m Hürden in 12,85 Sekunden und damit zum fünften Mal in ihrer Karriere unter 13 Sekunden. Ihre persönliche Bestzeit unterbot sie mit dieser starken Leistung gleich um sieben Hundertstel.

In der Europa-Saisonbestenliste arbeitete sich die 21-jährige Langnauerin auf Position 5 vor, in der U23-Kategorie ist sie hinter der Britin Lucy Hatton (12,84) sogar die Nummer 2. «Das gibt mir Selbstvertrauen im Hinblick auf die nächsten Rennen. Ich fühle mich parat für das, was nun kommt», so Zbären.

Mit ihrer Siegerzeit im Berner Oberland blieb die Schweizerin über 100 m Hürden bereits zum dritten Mal unter den Limiten für die diesjährige WM in Peking und die Olympischen Spiele 2016 in Rio, die bei 13,00 Sekunden fixiert sind.