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Nordische Ski-WM Gruber holt Kombi-Gold - Hug mit solider Leistung

Kombinierer Bernhard Gruber (Ö) hat an der WM in Falun Gold im Bewerb von der Grossschanze errungen. Der Solothurner Tim Hug verpasste als 15. den Sprung in die Top 10.

Legende: Video Die Entscheidung in der Nordischen Kombination abspielen. Laufzeit 1:35 Minuten.
Vom 26.02.2015.

Nachdem Bernhard Gruber bereits nach dem Springen auf der Grossschanze die Führung übernommen hatte, liess sich der Österreicher auch nach 10 km Langlauf nicht mehr von der Spitze verdrängen. Der Sieg des 32-Jährigen war jedoch alles andere als eine klare Sache.

Auf der Loipe setzte sich Gruber mit den beiden Franzosen Jason Lamy Chappuis und Francois Braud (2. und 3. im Springen) ab. Nachdem Braud lange Zeit Führungsarbeit geleistet hatte, distanzierte Gruber im letzten Aufstieg seine Konkurrenten und liess die Franzosen nicht mehr an sich herankommen.

Im Kampf um Bronze setzte sich der Deutsche Johannes Rydzek, Weltmeister auf der Normalschanze, vor dem Norweger Magnus Moan durch. Weltcupleader Eric Frenzel (De) ging in Falun abermals leer aus.

Legende: Video Tim Hug: «Am Schluss haben mich die Kräfte etwas verlassen» abspielen. Laufzeit 3:00 Minuten.
Vom 26.02.2015.

Hug mit bestem WM-Ergebnis

Tim Hug zeigte im Langlauf eine taktisch hervorragende Leistung und war lange Zeit auf Tuchfühlung mit den Top 10, in der letzten Runde verlor er aber etwas an Boden. Immerhin realisierte Hug mit dem 15. Platz sein bisher bestes Einzel-WM-Ergebnis.

Trotz aller Freude wäre für den Solothurner mehr dringelegen. Im Springen, seiner schwächeren Disziplin, lag der 27-Jährige noch auf dem 14. Platz. «Es bleibt einmal mehr die Erkenntnis, dass es nach ganz vorne reichen würde», so der Gerlafinger im Zielraum.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 26.2.2015, 15:05 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von ValentinVieli, Wald
    Absolut beschämend die Unsportlichkeit des Oesterreichers Gruber. Er liess die Franzosen Chappuis und Braud während 9,9 km führen, tat selber rein gar nichts für das Tempo und erbte dann Gold. Ohne die Führungsarbeit der beiden Franzosen, die aufgrund des Vorsprunges im Springen an ihre Medaille glaubten, wäre Gruber nie in den Top-Ten gelandet. Dass solche Unfairness im Sport am Schluss doch mit Gold belohnt wird, ist bitter. Ich würde mich als Sportler schämen, so eine Medaille zu gewinnen
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    1. Antwort von Ich, hier
      ansoluter blödsinn! Ist halt clever gemacht. Keiner zwingt die Franzosen zu führen. Der Angriff am anstieg war weltmeisterlich Ich bin kein Freund der Österreicher aber das war verdient. Zudem wäre Bronze für rydzek mit der Argumentation auch unverdient da moan fast nur geführt hat
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