Schweizer Sprintteams scheitern - historisches Gold für die USA

Bei den Langlauf-Teamsprints an der Nordischen WM in Val di Fiemme sind die beiden Schweizer Duos in der Qualifikation ausgeschieden. Laurien van der Graaff musste hospitalisiert werden. Gold ging an die USA und Russland.

Kikkan Randall und Jessica Diggins haben US-Sportgeschichte geschrieben: Das Duo gewann den Teamsprint der Frauen in Val di Fiemme und sicherte den USA damit die 1. WM-Goldmedaille in der Langlauf-Geschichte.

Diggins verlor zwar kurz vor der letzten Ablösung einen Stock, doch sie liess sich vom Malheur nicht beeindrucken und schickte Randall als Führende auf die Schlussrunde, die den Vorsprung bis ins Ziel noch ausbaute. Silber holte sich Schweden, Bronze ging an Finnland. Norwegen, das ohne Marit Björgen antrat, blieb nur Rang 4.

Van der Graaff stürzt schwer

Das Schweizer Duo mit Laurien van der Graaff und Bettina Gruber scheiterte nach einem schweren Sturz Van der Graaffs im Halbfinal. Die 25-Jährige blieb mit ihrem Ski hängen und prallte unglücklich auf den Hinterkopf. Danach klagte die Swiss-Ski-Athletin über Übelkeit und Unwohlsein und wurde umgehend zur näheren Untersuchung ins Spital gebracht, wo eine leichte Hirnerschütterung diagnostiziert wurde. Van der Graaff muss mindestens eine Woche pausieren.

Krjukow ringt Jönsson nieder

Auch bei den Männern scheiterten die Schweizer Eligius Tambornino und Jöri Kindschi bereits in der Qualifikation. Gold ging an Russland. Nikita Krjukow kämpfte auf der Zielgeraden den Schweden Emil Jönsson nieder. Bronze gewann Kasachstan. Das norwegische Duo mit Petter Northug und Paal Golberg war bereits im Halbfinal ausgeschieden. 

Nordische Kombination: Team-Gold an Frankreich

Jason Lamy Chappuis hat Frankreich im Team-Wettkampf der Kombinierer die Goldmedaille gesichert. Der Einzel-Weltmeister überspurtete im packenden Zielsprint den Norweger Magnus Moan. Bronze ging an das Quartett aus Österreich. Ein Schweizer Team war nicht am Start.