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Doping-Proben manipulierbar IOC zeigt sich «sehr besorgt»

Kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in Pyeongchang bedroht eine kapitale Sicherheitslücke das Anti-Doping-System.

Legende: Video Das IOC hat ein Flaschen-Problem abspielen. Laufzeit 2:30 Minuten.
Aus Tagesschau vom 30.01.2018.

Ein fehlerhaftes Verschlusssystem an den Kontrollbehältern hat die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA in Alarmstimmung versetzt. Der Dopingredaktion der ARD war es im Zuge einer Recherche problemlos gelungen, die von der WADA zugelassenen Sicherheitsgefässe der neuesten Generation zu öffnen und wieder zu verschliessen, ohne dabei Spuren zu hinterlassen.

Mit einem ähnlichen Verfahren hatten russische Sportler bei den Winterspielen in Sotschi vor vier Jahren die Sportwelt betrogen – für ihre Manipulation allerdings die Hilfe des Geheimdienstes benötigt.

«Volles Vertrauen in die WADA»

«Wir haben die WADA gebeten, dafür zu sorgen, dass die Anti-Doping-Tests in Pyeongchang glaubwürdig und zuverlässig durchgeführt werden können», sagte ein IOC-Sprecher. Die WADA habe mitgeteilt, dass sie Kontakt zum Flaschenhersteller Berlinger hat. «Wir haben volles Vertrauen in die WADA, dass eine Lösung für dieses Problem gefunden wird», hiess es.

IOC-Präsident Thomas Bach.
Legende: Besorgt IOC-Präsident Thomas Bach. Imago

4 Kommentare

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  • Kommentar von Ulrich Gurtner (Ueli Gurtner)
    Flaschen oeffnen, unqualifiziertes Personal, korrupte Sportfunktionaere, unzulaengliche Probenkontrollen, buerokratische Mamutsprozesse, Unschuldsbeweislast fuer den Sportler, Rechtsmittel aus dem 18 Jahrhundert. 10-12 verschiedene Haende wechselt eine Urinprobe waehrend der Analyse und das ohne genaue Kontrolle. Stoppt diesen Quatsch und Wahnsinn, nur weil die Sportfunktionaere gutes Geld und ein schoenes Leben auf Kosten der Sportler fuehren koennen. Legt endlich das Doping offen!
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  • Kommentar von Erich Singer (liliput)
    Ist ja schon etwas komisch das man das jetzt so kurz vor den Spielen in Südkorea merkt.Wer hat den da geschlafen resp. versucht eine "Lücke" zu erproben?
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  • Kommentar von Rene Bernasconi (Heimwehwalliser)
    Ein weiterer Grund gegen eine Olympiade im Wallis stimmen
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