Zum Inhalt springen
Inhalt

Olympische Spiele SRG sendet 1000 Programm-Stunden aus Pyeongchang

Die SRG SSR berichtet umfassend über die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar). Neuartige Produktionstechnik ermöglicht es, Personal vor Ort einsparen.

Die Skisprung-Anlage in Pyeongchang
Legende: Die Skisprung-Anlage in Pyeongchang Keystone

SRF, RTS, RSI und RTR berichten in allen Landessprachen und massgeschneidert für alle vier Sprachregionen umfassend aus Pyeongchang. Alleine im Fernsehen strahlen die sprachregionalen Sender der SRG insgesamt über 1000 Programmstunden aus.

Im Zentrum der TV-Berichterstattung stehen die Liveübertragungen der Wettkämpfe. Geplant sind aber auch Teilaufzeichnungen der wichtigsten Geschehnisse der Nacht, Magazinsendungen, Hintergrundberichte sowie Gespräche und Analysen aus dem Studio im «House of Switzerland».

6 Livestreams

Einen besonderen Mehrwert bietet zudem das reichhaltige Online- und Mobileangebot der SRG. Sechs Livestreams sorgen dafür, dass die Schweizer Sportfans jederzeit und überall ihr ganz persönliches Olympia-Programm zusammenstellen können.

Weniger Personal dank Remote Production

In Pyeongchang setzt die SRG erstmals an Olympischen Winterspielen komplett auf Remote Production. Durch die neuartige Produktionstechnik kann die SRG die Regien der sprachregionalen Sender vom Veranstaltungsort in die regionalen Studios in Zürich, Genf und Lugano verlegen.

Grundlage sind breitbandige Datenverbindungen. Sie machen es möglich, mehrere Bildsignale gleichzeitig zu übertragen und erst in der Schweiz zum fertigen Programm zusammenzufügen.

Im Unterschied zu den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi ist es der SRG so gelungen, ihre Delegation vor Ort um 80 Mitarbeitende zu verkleinern. Insgesamt werden in Pyeongchang rund 160 Mitarbeitende für die Herstellung der TV-, Radio- und Onlineangebote von SRF, RTS, RSI und RTR besorgt sein.

SRG-Bilder in aller Welt

Im Auftrag des IOC produziert die SRG das Weltsignal der olympischen Alpin-Skirennen. Es ist der 5. Olympia-Auftrag im Ski-Bereich für die SRG nach Lillehammer 1994, Turin 2006, Vancouver 2010 und Sotschi 2014. Roland Mägerle, Leiter Business Unit Sport SRG: «Der Produktionsauftrag des IOC ist Beleg für die weltweite Anerkennung des Produktions-Know-hows und der Kompetenz der SRG. Der Auftrag gibt der SRG einerseits die Gelegenheit, die Produktionsqualität in der Weltsportart Ski alpin weiter zu steigern und ihr Produkt zu verbessern. Zum anderen verdient die SRG mit der Auftragsproduktion Geld, das sie ins Programm zurückfliessen lässt. Davon profitiert nicht zuletzt das Publikum in der Schweiz.»