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Alles zum Giro 2018 Berge ohne Ende und ein Favorit unter Beobachtung

Die Strecke, die Favoriten, die Schweizer: Hier finden Sie alle Infos zum diesjährigen Giro d'Italia.

Die Strecke

Fast 3600 Kilometer und rund 44'000 Höhenmeter sind die beeindruckenden Eckdaten des diesjährigen Giros. Mit 8 grossen Bergankünften gibt es doppelt so viele wie vor einem Jahr. Die Favoriten auf den Gesamtsieg werden erstmals in der 6. Etappe gefordert sein, wenn es wie im Vorjahr den Ätna, Europas höchsten Vulkan, zu erklimmen gilt.

Erstmals seit 2014 steht auch der Monte Zoncolan (14. Etappe) wieder im Programm. Der Anstieg gilt als einer der steilsten und schwierigsten Italiens. Auch die Schlusswoche ist mit einem langen Einzelzeitfahren und 3 weiteren schweren Bergetappen mit Höchstschwierigkeiten gespickt. Aussergewöhnlich ist auch der Auftakt in Jerusalem.

Die Favoriten

Ein besonderes Augenmerk gilt Chris Froome bei seiner ersten Giro-Teilnahme seit 2010. Dem hoch ambitionierten Briten droht nach dem Nachweis eines erhöhten Salbutamol-Wertes bei der Vuelta 2017 eine nachträgliche Sperre. Bis zum Abschluss des seit September laufenden Verfahrens gibt es aber vorerst keine Sanktionen.

Legende: Video Froome trotz Skepsis am Giro-Start abspielen. Laufzeit 00:54 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 03.05.2018.

Sportlich lockt Froome die Herausforderung, den Giro und die Tour de France im gleichen Jahr zu gewinnen. Das war zuletzt dem Italiener Marco Pantani 1998 gelungen. Froome könnte bei einem Giro-Erfolg zum 7. Fahrer mit Siegen in allen 3 grossen Rundfahrten werden und wäre erst der Dritte, der die Vuelta, den Giro und die Tour hintereinander gewinnt.

Die Abwesenden

Mit Nairo Quintana und Vincenzo Nibali fehlen der Zweite und Dritte des Vorjahres. Beide konzentrieren sich heuer auf die Tour de France.

Die Schweizer

Sendebezug: Radio SRF 1, Morgengespräch, 03.05.2018, 06:20 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Schibli (Speed)
    Sehr geehrter Hr.Jost nur gedopte profis die den schönen sport kaputt machen?!?Es würde genug breitensportler geben die bei der Dopingkontrolle hängen bleiben würden! Mit ehrlichem sport meinen sie? Ganz ehrlich gesagt finde ich es schade das der Giro von srf nicht übertragen wird .oft sind die Giro Etappen besser als die von der TdF
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  • Kommentar von Christian Jost (Christian Jost)
    All die gedopten Profis machen diesen schönen Breitensport kaputt und auch SRF pumpt noch Geld rein und überträgt auch nach x-Skandalen weiter. Sportförderung? Es gäbe so viele ehrliche und interessante Sportarten. Niemand braucht diese Radrennen wo gedopte und ertappte Sportler finanziell trotzdem noch besser davon kommen und Fernsehstationen reiben sich die Hände auf Kosten von Gesundheit und Betrug.
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  • Kommentar von Urs Sahli (sahliu)
    Ich bleibe dabei. Giro und TdF können ohne Hilfsmittel (Dopping) gar nicht bestritten werden. TdF: kein Mensch kann die Pyrenäen und 3 Tage später die Alpen (od. umgekehrt) bewältigen ohne Putschmittel. Giro: diese Pässe inner kürzester Zeit zu bewältigen ist nicht möglich. Das isgt nur mit unerlaubten Mitteln machbar. Solche Strapazen kann niemand so bewältigen. Ergo, Dopping erlauben, oder TdF und Giro streichen.
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    1. Antwort von Lorenz Schenk (Lawrzk)
      @urs sahli Ich glaube es ist möglich diese Touren ohne Doping zu absolvieren. Sie dürfen nie vergessen das die Profivelofahrer bis zu 1000h pro Jahr trainieren, bei der Ernährung auf alles achten damit Sie kein Gramm zu viel auf den Knochen haben und die beste momentan verfügbaren Velos benützen.
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