Cancellara wehrt sich gegen Doping-Vorwürfe

Fabian Cancellara hat sich gegen den Vorwurf gewehrt, er sei Kunde von Doping-Arzt Eufemiano Fuentes gewesen. Und: Auch Mario Cipollini wird verdächtigt, gedopt zu haben.

Fabian Cancellara bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe.

Bildlegende: Fabian Cancellara bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Keystone

Der geständige Doper Tyler Hamilton behauptet, dass Fabian Cancellara Kunde von Doping-Arzt Eufemiano Fuentes gewesen sei. Cancellara habe unter dem Codenamen «Luigi» fungiert. Dieser soll auf seinen früheren Trainer Luigi Cecchini hinweisen

Cancellara bestritt den angeblichen Kontakt zu Fuentes. «Ich bin sauber. Ich werde aber nicht ins Detail gehen. Das würde die Story nur unnötig aufbauschen», erklärte er am Freitag vor der 6. Etappe der Katar-Rundfahrt.

Die Zusammenarbeit mit Cecchini, dem ein zweifelhafter Ruf anhaftet, habe sich auf Trainings beschränkt. 

Cipollini unter Verdacht

Auch dem ehemaligen italienischen Profi Mario Cipollini wird vergeworfen, Fuentes-Kunde gewesen zu sein und zwar von der Gazzetta dello Sport. Die Zeitung stützt sich dabei auf eine angeblich von Fuentes verfasste Tabelle mit Doping-Praktiken.

Cipollini, der seine Karriere 2008 beendet hatte, äusserte sich nicht zu den Anschuldigungen. Er hatte in seiner Karriere 189 Siege gefeiert, darunter 42 Etappen beim Giro d'Italia und 12 bei der Tour de France.