Zum Inhalt springen

Rad Di Luca erneut positiv getestet

Danilo Di Luca ist erneut des Dopings überführt worden. Wie die Organisatoren des Giro d'Italia mitteilten, wurde Di Luca positiv auf die Blutdoping-Substanz EPO getestet.

Der Italiener Danilo di Luca wurde erneut positiv getestet.
Legende: Wiederholungstäter Der Italiener Danilo di Luca wurde erneut positiv getestet. Keystone

Der Weltverband UCI suspendierte den 37-jährigen Italiener daraufhin vorläufig vom laufenden Giro, wo er kurz vor Ende der Rundfahrt mit 33:33 Minuten Rückstand auf Leader Vincenzo Nibali (It) den 26. Gesamtrang belegte.

Di Lucas lange Dopingvergangenheit

Di Luca ist bei den Kontrollbehörden kein Unbekannter - bereits einmal war der Fehlbare des Dopings überführt worden. Während des Giros 2009 war er positiv auf das Dopingmittel CERA getestet und deshalb für 2 Jahre gesperrt worden.

Die Sperre wurde allerdings nachträglich auf 9 Monate reduziert, weil Di Luca mit den italienischen Anti-Doping-Behörden zusammengearbeitet hatte. Ausserdem war er nach seinem Giro-Sieg im Jahr 2007 mit einer dreimonatige Sperre bestraft worden, weil er weiterhin Patient des mutmasslichen Dopingarztes Carlo Santuccione gewesen sein soll.

Legende: Video Hausdurchsuchung bei Danilo di Luca («sportaktuell 24.07.2009) abspielen. Laufzeit 0:14 Minuten.
Vom 24.05.2013.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Werner Benseler, 4142 Münchenstein
    Danilo di Luca sollte nach diesem erneuten Doping-Vergehen lebenslang gesperrt werden.Er schadet dem modernen Radsport enorm und bringt diesen attraktiven Sport erneut in die Schieflage. Di Luca wird, so lange er aktiv ist, betrügen und bringt die jungen Radprofis um ihre in ehrlichem Wettkampf errungenen Erfolge. Di Luca muss ein Mensch ohne Skrupel sein, seine Dispens wäre ein Segen für den Radsport!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen