Flandern-Rundfahrt: Cancellara im Wechselbad der Gefühle

Am Sonntag nimmt Fabian Cancellara als einer der Kronfavoriten die Flandern-Rundfahrt in Angriff. Beim Frühjahrs-Klassiker hat der Schweizer in den letzten Jahren alles erlebt: Vom grossartigen Triumph bis hin zum schwersten Sturz seiner Karriere.

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Cancellaras Hochs und Tiefs an der Flandern-Rundfahrt

1:44 min, vom 27.3.2013

Spätestens mit seinem Sieg beim GP E3 Harelbeke am letzten Freitag hat sich Fabian Cancellara auch in diesem Jahr in den Kreis der Topfavoriten bei der Flandern-Rundfahrt gehievt. Dass eine gute Form alleine aber noch nicht reicht, um beim Eintages-Klassiker in Belgien erfolgreich zu sein, haben die letzten Jahre dem Berner nur allzu gut vor Augen geführt.

2009: der Kettenriss

Nach einer Verletzung und einer Angina startet Cancellara ohne Sieg-Ambitionen. Das Ziel sieht er nicht. Am Koppenberg reisst die Kette und weil dieser Streckenteil von den Begleitfahrzeugen nicht befahren werden darf, muss Cancellara aufgeben.

2010: der Triumph

Trotz einem Defekt 60 km vor dem Ziel schliesst Cancellara wieder zur Spitze auf und feiert danach seinen ersten und bislang einzigen Triumph bei der Flandern-Rundfahrt.

2011: der 3. Platz

Die Titelverteidigung verpasst Cancellara hauchdünn. Im Schlussspurt einer Dreiergruppe wird der Berner knapp geschlagen.

2012: der Sturz

Cancellara stürzt 61 km vor dem Ziel in einer Verpflegungszone und zieht sich einen vierfachen Schlüsselbeinbruch zu. Es ist bis heute die schlimmste Verletzung für den 32-Jährigen.