Frank: Mit Coolness und Durchhaltewillen in die Top 10

Dank Mathias Frank ist die Schweiz erstmals seit 1999 wieder in den Top 10 eines TdF-Schlussklassements vertreten. Der Luzerner überwand auf dem Weg zum Glanzresultate so manchen Widerstand.

Das Husarenstück gelang Mathias Frank in der 1. Alpenetappe. Dort stiess er dank einem 5. Platz im Tagesklassement vom 13. auf den 8. Gesamtrang vor. In der Folge verteidigte Frank seinen Platz in den Top 10, obwohl er auf der Königsetappe «schlechte Beine» hatte und den inneren Schweinehund mehr als nur einmal überwinden musste.

Franks Zweifel im Vorfeld

«Die Verlockung war sehr gross, einfach die Beine hängen zu lassen», gibt der Captain des Schweizer IAM-Teams zu. «Ich bin stolz, dass ich nicht aufgegeben habe.»

Dabei war bereits die Vorbereitung auf die Tour de France denkbar schlecht verlaufen. Eine Stirnhöhlenvereiterung machte dem Innerschweizer zu schaffen, er musste Antibiotika schlucken.

«  Ich bin stolz, dass ich nicht aufgegeben habe. »

Mathias Frank

Frank zweifelte, ob seine Energiereserven für den Kraftakt reichen würden. Doch gemäss seinem Motto «Cool bleiben, mich freuen» liess sich der 28-Jährige auch nicht ob seines Rückstandes nach den Pyrenäen-Etappen aus der Ruhe bringen und wartete geduldig auf seine Chance, die sich ihm in den Alpen bieten würde. Wie Frank seinen Erfolg einordnet, erfahren Sie im Radiobeitrag.

Sendebezug: SRF zwei, «sportpanorama», 26.07.2015, 18:15 Uhr.

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Franks Angriffe auf der 17. Etappe

1:13 min, vom 22.7.2015

Video «Rad: Tour de France, 17. Etappe» abspielen

Frank prescht in die Top 10 vor

5:21 min, aus sportaktuell vom 22.7.2015

Frank verlängert mit IAM

Mathias Frank fährt auch 2016 für IAM Cycling. Der Achte der Tour de France hat seinen auslaufenden Vertrag mit der Schweizer World-Tour-Equipe verlängert. «Wir werden 2016 zur Tour de France zurückkehren, um mit Mathias Frank erneut in die Top Ten zu fahren», liess sich IAM-Besitzer Michel Thétaz in einer Mitteilung zitieren.