Froome: «Meine Reise ist kaum zu beschreiben»

Chris Froome hat seine Gefühle nach dem erstmaligen Gesamtsieg bei der Tour de France nur schwer in Worte fassen können. Der 28-jährige Brite blickte im Moment seines grössten Triumphs auf seine Anfänge zurück.

Seinen Gesamtsieg hatten Experten spätestens nach einer Woche vorausgesagt. Und Chris Froome hielt dem immensen Druck stand. Doch auch im Moment seines grössten Triumphs blieb der Sky-Captain still. Statt in Jubelstürme auszubrechen, dachte der 28-jährige Brite an seine Anfänge zurück.

Eine unbeschreibliche Reise

«Die Reise, die für mich auf einem Mountainbike auf den kleinen Strassen Kenias begann und mich nun hier in das Gelbe Trikot geführt hat, ist kaum in Worten zu beschreiben», sagte der in Nairobi geborene Froome gerührt.

Es werde noch ein Weilchen dauern, bis er den Erfolg realisiere. Jeden Tag hätte er gezweifelt, gestand Froome mit Bezug auf die vergangen 3 Wochen. «Es ist ein Traum, in Gelb auf die Champs-Elysées zu fahren - einfach unglaublich», sagte Froome, der die Nachfolge seines Landsmannes Bradley Wiggins antrat.

Lob vom Teamchef und der Verlobten

Sky-Teamchef Dave Brailsford freute sich über den zweiten Gesamtsieg für sein Team: «Wir sind sehr stolz auf Chris. Er hat hart für diesen Erfolg gearbeitet.» Auch Froomes Verlobte Michelle Cound platzte beinahe vor Stolz: «Ich bin hin und weg.»

Stoische Reaktion auf Doping-Fragen

Auch am Schlusstag in Paris blieben die Fragen nach dem Doping nicht ungestellt. Doch der Gesamtsieger beantwortete diese mit stoischer Gelassenheit: «Ich bin sicher, dass meine Resultate auch in 10 oder 20 Jahren noch Bestand haben werden.»

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Zusammenfassung der letzten Etappe («tagesschau»)

1:03 min, vom 21.7.2013

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