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Rad Hoch hinaus an der TdS – auch für Sebastien Reichenbach?

An der Tour de Suisse steht am Mittwoch die Königsetappe mit der Ankunft in Sölden auf dem Programm. Auch für geübte Kletterer wird es zu einer aussergewöhnlichen Erfahrung werden.

Legende: Audio Die Tour de Suisse geht in die Höhe (Radio SRF 1, 16.06.15, 18:45 Uhr) abspielen. Laufzeit 01:59 Minuten.
01:59 min

Mit einer Höhe von 2669 Metern über Meer befindet sich das Ziel am Rettenbach-Gletscher auf einer Höhe, auf die auch Rad-Profis nur selten gelangen. An der Tour de France gibt es mit der Cime de la Bonette (2802 m), dem Col de l’Iseran (2764) und dem Col Agnel (2744) nur 3 Alpen-Übergänge, die noch höher liegen.

Dünne Luft, keine Strassen

Beim Giro d’Italia liegt der höchste Punkt (die sogenannte Cima Coppi) nur dann weiter oben, wenn das Stilfser Joch (2758) auf dem Programm steht. An der Tour de Suisse war bislang der Nufenen mit 2475 m.ü.M. das höchste aller Gefühle.

«Oberhalb von 2000 Metern wird es schwierig. Der Sauerstoff beginnt zu fehlen, das ist für viele Fahrer ein Problem», weiss der Walliser Sebastien Reichenbach aus der IAM-Equipe, der im Aufstieg nach Sölden um eine gute Position in der Gesamtwertung kämpfen will.

Er konnte am Dauphiné Libéré mit den weltbesten Bergfahrern mithalten
Autor: Martin ElmigerTeamkollege

Man könne dies auch nicht richtig trainineren, sagt Reichenbach. Denn in dieser Höhe gebe es schlicht zu wenig Strassen. Trotzdem ist Reichenbachs IAM-Teamkollege Martin Elmiger für den Mittwoch optimistisch: «Er konnte letztes Jahr am Dauphiné Libéré mit den weltbesten Bergfahrern mithalten. Hier ist die Besetzung weniger stark. Ich traue ihm das zu», sagt der Zuger im Beitrag von Radio SRF.

Legende: Video Streckenprofil der 5. TdS-Etappe abspielen. Laufzeit 01:09 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.06.2015.

Sendebezug: Radio SRF 1, 16.06.2015, 18:45 Uhr

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie die Königsetappe der Tour de Suisse am Mittwoch ab 16:45 Uhr auf SRF zwei und im Live-Ticker.

3 Kommentare

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  • Kommentar von René Angstmann, Hütten
    A) Traurig, dass es nicht mehr diese Begeisterungsfähigkeit gibt, diese grossen Sportkameradschaften, dafür zusehends mehr Egoisten. Menschen haben sich in Ländern wie der Schweiz sehr verändert, der Individualismus und damit der Breitensport für jedermann selbst Sport zu betreiben, ist grösser geworden und die Menschen sind mit den Negativ-Vorfällen (Pantani, Armstrong und dergleichen) enttäuscht worden (leider zu Recht). Idole hat man weniger, aber das gilt für alle Sportarten (Fussball, etc.)
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  • Kommentar von René Angstmann, Hütten
    B) Wir dürfen die wohltuenden Erinnerungen nicht vergessen. Wer sich erinnert, würde gerne die zu diesem Punkt genannten Grossereignisse nochmals durchleben. Wenn ich C) vorweg nehme - was der TdS-Co-Kommentator S.Montgomery u.a. gesagt hatte: „er, als kleiner Schweizer“: sorry, hat der Minderwertigkeitsgefühle? Ein Koblet, Kübler, Freuler, Fuchs, Zweifel, usw. hätten so was ganz bestimmt nie gesagt. Ich hoffe, dass andere das auch so sehen, die Schweiz war und ist(?) eine Radsport-Grossnation.
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  • Kommentar von René Angstmann, Hütten
    C) In Bezug auf letztes Argument, diese SRF2 Kommentatoren enttäuschen mich. Es fahren auch dieses Jahr talentierte Schweizer Profis mit und die wissen nicht mal während des Rennens sich die Mühe zu nehmen, wo gerade Cancellara, Albasini und die anderen Schweizer sich im Feld aufhalten bzw. was könnte der eine oder andere unternehmen, um sich im Klassement nach vorne zu bringen. Das interessiert die überhaupt nicht, aber das würde den Zuschauer vorallem auch interessieren.
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