Keine positiven Dopingtests an der Tour de France

Bei der Tour de France 2013 sind laut der unabhängigen Antidoping-Organisation (CADF) alle 622 durchgeführten Tests negativ ausgefallen. Die CADF hatte als Partnerin der französischen Anti-Doping-Agentur (AFLD) die Kontrollen durchgeführt.

Die Tour de France auf den Champs-Elysées.

Bildlegende: Alles sauber? Die Tour de France auf den Champs-Elysées. EQ Images

«Wir haben keine abnormalen Ergebnisse bei der Tour de France», sagte CADF-Direktorin Francesca Rossi. Die Italienerin weigerte sich zwar zu sagen, dass heuer alle Radsportler «sauber» waren, wies jedoch darauf hin, dass es keine Auffälligkeiten gegeben habe.

«Wir haben unsere Strategie geändert. Wir waren unberechenbarer, und die Fahrer hatten das Gefühl, dass wir unberechenbarer waren», merkte Rossi an.

Froome oft kontrolliert

Insgesamt 622 Proben - 443 Blut- und 179 Urin-Tests - wurden bei der diesjährigen Tour vorgenommen. Gefragt nach den Verdächtigungen gegen den britischen Sieger Chris Froome antwortete Rossi nur: «Wir haben ihn oft kontrolliert.»

Video «Die Highlights der 100. Tour de France» abspielen

Die Highlights der 100. Tour de France

8:22 min, vom 22.7.2013