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Rad Kittel feiert 2. Etappensieg

Marcel Kittel hat die 10. Etappe der Tour de France über 193 km von Saint-Gildas-des Bois nach Saint-Malo gewonnen. Der Deutsche setzte sich im Sprint vor seinem Landsmann André Greipel durch.

In einem packenden Schlusssprint behielt Kittel im Zweikampf gegen Greipel knapp das bessere Ende für sich. Auf Rang 3 klassierte sich der Brite Marc Cavendish, unmittelbar vor dem Slowaken Peter Sagan, dem Leader im Punkteklassement.

Nach seinem Erfolg zeigte sich Kittel glücklich: «Es ist wunderschön, hier zu gewinnen. Vielleicht liegt in den nächsten Tag sogar noch mehr drin für mich», so der neue deutsche Sprint-Star. Für den 25-Jährigen ist es der 2. Tagessieg bei der diesjährigen Tour de France. Er hatte schon beim Auftakt in Bastia triumphiert und in der Folge für einen Tag das Leadertrikot tragen dürfen.

Turbulente Schlussphase

Überschattet wurde die Schlussphase der Etappe von einem Sturz von Kittels Argos-Shimano-Teamkollegen Tom Veelers, der nach einem ungestümen Manöver von Cavendish zu Fall kam. Der Niederländer hatte Glück im Unglück und zog sich nur Blutergüsse und Quetschungen zu. Die Jury entschied sich schliesslich dazu, Cavendish trotz des von ihm verursachten Sturzes auf Platz 3 im Klassement zu belassen.

Froome weiter souveräner Leader

Im Gesamtklassement gab es keine Veränderungen. Der Brite Chris Froome führt weiterhin 1:25 Minuten vor dem Spanier Alejandro Valverde und 1:44 Minuten vor dem Niederländer Bauke Mollema.

Am Mittwoch steht das erste Einzelzeitfahren der Jubiläums-Tour über 33 km von Avranches nach Mont-Saint-Michel auf dem Programm.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Manuel Sutter, Basel
    Um beim Vergleich mit dem Fussball zu bleiben eher englische Härte. Cavendish hat sich bestimmt keine Mühe gegeben auszuweichen, vielleicht auch die Konfrontation gesucht, aber so etwas gehört zum Sprint dazu! Man muss eben nicht nur gute Beine und ein guter Arzt haben, sondern auch richtig gut radfahren können und ein Schlitzohr sein. Und Schlitzohr Vellers hat dabei alles richtig gemacht, denn er hat Cav aus dem Rennen genommen und sein Chef hat gewonnen ;). Geiler Sprint mit verdientem Sieger
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  • Kommentar von Veit Schawalder, Bern
    Ich finde es eine Frechheit das Cavendish nach dieser Attacke noch bei der Tdf dabei sein darf. Dieser gehört Disqualifiziert. Beim Fussball bekäme so jemand die rote Karte. Ich kann die Organisatoren nicht begreifen.
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  • Kommentar von Manuel Sutter, Basel
    Cavendish ist gerade dabei, seinen Sprint zu lancieren, vollbringt also seine körperliche Tageshöchstleistung. Er tut dies, weil der ca. 5m vor ihm liegende Greipel seinen eigenen Sprint lanciert. Cavendish will in Greipels Windschatten und dabei keinen Meter verschenken. Da macht Veelers einen leichten Schlenker nach rechts. Das es da beim 80 km/h Tempo sehr schnell gehen kann haben wir heute gesehen. In der Formel1 ein normaler Rennunfall... Veelers sieht nämlich auch nicht so konzentriert aus
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    1. Antwort von Veit Schawalder, Bern
      Herr Sutter Welches rennen haben Sie wohl gesehen? Man sieht deutlich, dass dies eine Ansicht von Cavendish war. Es ist nicht zum ersten mal so, dass dieser andere Fahrer attackierte. Also, raus mit Cavendish!
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