Kristoff sprintet zum Tagessieg

An der Tour de France ist es in der 12. Etappe zum ersten norwegischen Tagessieg gekommen. Alexander Kristoff setzte sich im Spurt durch, Albasini belegte den starken 4. Rang.

Auf dem 185 km langen Teilstück von Bourg-en-Bresse nach St-Etienne spitzte sich die Entscheidung ein weiteres Mal zu und lief auf einen Massensprint hinaus. Auf der langen Zielgeraden hatte Kristoff die besten Karten und düpierte die Konkurrenz auf den letzten Metern. Der 27-jährige Norweger hatte in dieser Saison schon bei Mailand-Sanremo triumphiert.

Vincenzo Nibali konnte das Gelbe Trikot auf der Überführungetappe mit hügeligem Terrain erfolgreich verteidigen. Beim ersten Rennen in den Alpen wird er damit zum 10. Mal als Leader mit knapp zweieinhalb Minuten Vorsprung antreten. Die Ehrenplätze belegten im 12. Teilstück Peter Sagan (Slk) und Arnaud Démare (Fr). Zu einem starken 4. Rang reichte es dem Schweizer Michael Albasini.

Rast eingebrochen, Talansky ausgestiegen

Er war damit nicht der einzige Schweizer, der auf sich aufmerksam machen konnte. Denn nach Martin Elmiger am Mittwoch zeigte wiederum ein Schweizer lange ein aktives Rennen. Grégory Rast setzte sich schon 10 km nach dem Start in einer 5-köpfigen Fluchtgruppe ab. Rund 50 km vor dem Ziel, als nur noch 3 Ausreisser übrig waren, verliessen den Zuger aber die Kräfte. In der Folge fiel Rast weit zurück.

Zur 12. Etappe nicht mehr angetreten war der Amerikaner Andrew Talansky. Nach drei Stürzen leidet der Gewinner der Tour-Generalprobe (Dauphiné-Rundfahrt) an heftigen Rückenschmerzen. Am Mittwoch noch hatte sich Talansky mit über 32:05 Minuten Rückstand und knapp vor dem Kontrollschluss ins Ziel gequält.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.07.14 15:30 Uhr