Zum Inhalt springen

Rad Michael Rogers siegt solo

Der Australier Michael Rogers hat auf der 11. Etappe des Giro d'Italia von Collecchio nach Savona einen Solosieg gefeiert. Der Australier rettete 10 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Cadel Evans bleibt Leader.

Nach 249 Kilometern kam es in dem mit zwei Bergpreisen der 2. Kategorie gespickten Teilstück mit dem Tagessieg für Rogers wie erwartet zum Triumph eines Ausreisser.

Dem 34-jährigen Australier gelang die erfolgreiche Flucht auf der Abfahrt vom Naso di Gatto knapp 30 Kilometer vor dem Ziel. Der Profi des Tinkoff-Saxo-Rennstalls profitierte dabei vom Zaudern im Feld - die Teams der Sprinter-Asse reagierten zu spät.

Morabito weiter auf Platz 5

Rogers rettete von seinen anfänglich 45 Sekunden Vorsprung noch 10 Sekunden ins Ziel und gewann die Etappe vor Simon Geschke (De) und Enrico Battaglin (It).

Die Führenden im Gesamtklassement kamen allesamt mit dem Peloton ins Ziel. Weiter an der Spitze liegt Rogers' Landsmann Cadel Evans, 57 Sekunden vor dem Kolumbianer Rigoberto Uran. Der Westschweizer Steve Morabito belegt nach wie vor Rang 5.

Einzelzeitfahren am Donnerstag

Bewegung in der Gesamtwertung sind am Donnerstag zu erwarten. Dann steht ein Einzelzeitfahren über 41,9 km auf einem sehr anspruchsvollen Parcours rund um Barolo auf dem Programm.