Zum Inhalt springen

Rad Nibalis Triumph bei der Tour de France perfekt

Es ist geschafft. Nach 21 Etappen und insgesamt 3663,5 km konnte sich Vincenzo Nibali in Paris als Sieger der 101. Tour de France feiern lassen. Die Franzosen bejubelten die Podestplätze von Jean-Christophe Péraud und Thibaut Pinot, den Tagessieg sicherte sich Marcel Kittel.

Vincenzo Nibali hat es vollbracht. Der 29-jährige Sizilianer erreichte die Champs-Élysées in Paris als Gesamtsieger und hat damit als erst sechster Fahrer nach der Vuelta und dem Giro auch die grösste der drei grossen Rundfahrten in seinem Palmares.

Franzosen feiern Podest-Helden

Angriffe auf die Führenden im Gesamtklassement blieben bei der Fahrt in die Hauptstadt traditionsgemäss aus, und so hatten auch die Franzosen grossen Grund zum Feiern. Trotz eines überdeutlichen Rückstandes von über 7 Minuten schafften es mit Jean-Christophe Péraud und Thibaut Pinot gleich zwei Einheimische aufs Podest - das hatte es letztmals 1984 gegeben.

Die Punktewertung ging zum dritten Mal in Folge an den Slowaken Peter Sagan. Trotz 9 Rangierungen unter den Top 5 reichte es ihm allerdings nie zum Etappensieg. Als Bergkönig kam der Pole Rafal Majka in Paris an.

Prestigesieg für Kittel

Entschieden wurde die Schlussetappe wie erwartet im Sprint. Vor dem Arc de Triomphe war dabei wie schon im Vorjahr Marcel Kittel der Stärkste. Der Deutsche setzte sich vor dem Norweger Alexander Kristoff durch und krönte seine überragende Tour mit dem 4. Etappen-Erfolg.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 27.07.14, 18:00 Uhr

3 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Fontana Guido, Giffers
    Wieso behandeln sie diesen italienischen Champion so respektlos? Nibali wurde noch nie positiv getestet. Er ist ein hervorragender Rennfahrer der sehr seriös aufgebaut wurde. Den Grundstein zum Tourerfolg hat er bereits auf dem Kopfsteinpflaster gelegt wo andere wegen ihrer fahrtechnischen Limiten den Anschluss verpassten. In den Bergen ist er nie übermenschlich gefahren,dafür sehr konstant und überlegt. Also was sollen diese unqualifizierten Kommentare?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von F. Muster, Schweiz
    Der mit dem besten Doping-Mix hat gewonnen und Glück gehabt, dass niemand ihm bei den Kontrollen auf die Schliche gekommen ist.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von W. E, KT. ZH
      Aber im Radsport wird sehr viel gegen Doping getan. Im Gegensatz zu anderen Sportarten. Aber es gab durchaus Parallelen zu anderen Tour-Siegern, welche wie Nibali an allen anderen anderen, welche am Ende einer schweren Berg-Etappe auf den Felgen fuhren noch mit Leichtigkeit an diesen vorbei fliegen konnte & er während der ganzen Tour nie wie andere einen "schlechten" Tag hatte. Aber dass es eben für die meisten mittlerweile solche gibt, spricht ja für sie!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen