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Rad Pinot triumphiert auf dem Rettenbachgletscher

Thibaut Pinot hat die Königsetappe der Tour de Suisse von Unterterzen nach Sölden gewonnen. Der Franzose aus dem FDJ-Team erreichte das Ziel auf dem Rettenbachgletscher nach 237 Kilometern solo und übernahm das Leadertrikot.

Legende: Video «Pinot dank Solosieg neuer Leader» abspielen. Laufzeit 2:37 Minuten.
Aus sportaktuell vom 17.06.2015.

Pinot zeigte im happigen Schlussanstieg nach Sölden eine bärenstarke Leistung. Der letztjährige Tour-de-France-Dritte schloss 2 Kilometer vor dem Ziel zum führenden Österreicher Stefan Denifl auf, liess diesen stehen und feierte einen souveränen Solosieg.

Der Italiener Domenico Pozzovivo (+34 Sekunden) und der Slowene Simon Spilak (+37) komplettierten das Podest der 5. Etappe.

Pinot krallt sich das Leadertrikot

Dank seinem Etappensieg löste Pinot Tom Dumoulin als Gesamtleader ab und führt neu 47 Sekunden vor dem Briten Geraint Thomas. Der Niederländer Dumoulin musste kurz nach Beginn der knapp 13 Kilometer langen Schlusssteigung abreissen lassen und büsste bis ins Ziel 1:36 Minuten ein.

Legende: Video «Pinot: «Sieg ist wichtig für die Mannschaft» (französisch)» abspielen. Laufzeit 0:50 Minuten.
Vom 17.06.2015.

Ausreisser prägen längstes Teilstück

Die 5. und längste Etappe der Tour de Suisse hatte den Fahrern zuvor alles abverlangt. Auf den letzten 50 von insgesamt 237 Kilometern gab es nicht weniger als 2000 Höhenmeter zu bewältigen.

Kurz nach dem Start am Walensee hatten sich acht Mann vom Feld absetzen können. Unter ihnen befand sich auch der Zuger Gregory Rast sowie die beiden Österreicher Matthias Brändle und Denifl aus dem Westschweizer IAM-Team. Die Flüchtlinge fuhren zwischenzeitlich einen Vorsprung von knapp zehn Minuten heraus, hatten im letzten Anstieg aber schliesslich keine Chance, das Polster ins Ziel zu retten.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.06.2015, 16:45 Uhr live

3 Kommentare

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  • Kommentar von W. Blatter, 9525
    wenn man weiss wie's da den Berg rauf geht ... frage ich mich wer hat das bessere Mittel von seinem Arzt bekommen
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    1. Antwort von A.Etter, 9525
      Bitte nicht immer diese abschätzigen Kommentare, man muss es sich ja nicht ansehen wenn man so eine Einstellung hat.
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    2. Antwort von René Angstmann, 9525
      @W. Blatter, ich habe im Forum: "Hoch hinaus an der TdS – auch für Sebastien Reichenbach" ausführlich über das Schöne und Traurige geschrieben, u.a. auch darüber eine Bemerkung gemacht. Wir dürfen den Radsport nicht verdammen. Er ist noch einer der fairsten Sportarten. Schwarze Schafe gibt es überall, nicht nur hier. Und bitte bedenken Sie, im Radsport wird viel, viel mehr geleistet als in anderen Sportarten und die verdienen ihr Geld harter als im Fussball, Tennis, Golf, oder bei der Formel1!
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