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Rad Quintana kann den Champagner kaltstellen

Nairo Quintana hat seinen Vorsprung auf der zweitletzten Vuelta-Etappe souverän verteidigt und steht vor seinem ersten Gesamtsieg an der Spanien-Rundfahrt. Positiv in Szene setzte sich erneut Mathias Frank.

Legende: Video «Quintana vor Vuelta-Sieg» abspielen. Laufzeit 0:19 Minuten.
Vom 10.09.2016.

21 Kilometer lang war der Schlussaufstieg hinauf zur Alto de Aitana. Genug lang also, um Gesamtleader Nairo Quintana noch einmal anzugreifen. Chris Froome, hinter dem Kolumbianer Zweiter im Gesamtklassement, versuchte dies auch, blieb aber mit sämtlichen Attacken erfolglos.

Der dreifache Tour-de-France-Sieger kam nie entscheidend weg und musste sich auf den letzten Metern von Quintana noch übersprinten lassen.

Quintana vor Triumphfahrt nach Madrid

Damit hat Quintana vor der 104,1 Kilometer langen Schlussetappe zur Plaza de Cibeles in Madrid am Sonntag in der Gesamtwertung 1:23 Minuten Vorsprung auf Froome. Sein erster Gesamtsieg an der Spanien-Rundfahrt dürfte dem 26-Jährigen damit nicht mehr zu nehmen sein.

Auf Gesamtrang 3 liegt Quintanas Landsmann Johan Esteban Chaves, der Alberto Contador mit einem eindrucksvollen Alleingang auf Rang 4 verdrängte.

Sieg an Latour – Frank starker Vierter

Den Tagessieg sicherte sich der Franzose Pierre Latour. Der erst 22-Jährige vom Team AG2R setzte sich im Bergsprint gegen den Kolumbianer Darwin Atapuma durch. Beide hatten einer ursprünglich 15 Fahrer grossen Fluchtgruppe angehört, in der auch der Schweizer Mathias Frank Unterschlupf fand. Der Gewinner der 17. Vuelta-Etappe musste jedoch 2,3 km vor dem Ziel seine letzten Fluchtgefährten ziehen lassen und wurde Vierter.

Sendebezug: Radio SRF 1, Bulletin von 18:45 Uhr, 09.09.2016

1 Kommentar

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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Bravo! Freu mich sehr für Quintana. Er hat diesen Sieg hart erkämpfen müssen & ist der verdiente Sieger dieser Vuelta. Schade, hat es Contador nicht aufs Podest geschafft. Durch ihn hat es wenigstens wieder mal eine sehr spannende Etappe gegeben Auch er ein Kämpfer, während Froom immer nur nach Wattzahlen fährt. Dadurch die Rennen so berechenbar werden. Wie langweilig.
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