Quintana nimmt Froome viel Zeit ab

Die 14. Vuelta-Etappe hat in den Pyrenäen einen Grosskampf unter den Favoriten gebracht. Der Kolumbianer Nairo Quintana baute als Etappen-Zweiter hinter dem Italiener Gianluca Brambilla seinen Vorsprung in der Gesamtwertung mächtig aus.

Nairo Quintana steht vor dem Vuelta-Sieg.

Bildlegende: Überlegen Nairo Quintana steht vor dem Vuelta-Sieg. Imago

Drei Sekunden hinter dem italienischen Tagessieger Gianluca Brambilla fuhr Nairo Quintana über die Ziellinie. Auch als Zweiter war der Kolumbianer der grosse Gewinner eines ereignisreichen Teilstückes.

Froome der grosse Verlierer

Grosser Verlierer des Tages war der Brite Chris Froome, der schon nach wenigen Kilometern den Kontakt verloren hatte zu einer Spitzengruppe, in welcher Quintana und der Spanier Alberto Contador steckten. Mehr als zweieinhalb Minuten verlor Froome schliesslich auf Quintana, der nun in der Gesamtwertung mehr als dreieinhalb Minuten vor ihm liegt.

Das Vorhaben, als dritter Radprofi nach den Franzosen Jacques Anquetil (1963) und Bernard Hinault (1978) im gleichen Jahr die Tour de France und die Vuelta zu gewinnen, rückte für Froome in weite Ferne.

Am Montag könnten die Sprinter wieder einmal zum Zug kommen. Die einzige Bergwertung befindet sich mehr als 60 km vor dem Ziel.