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Rad Schurter: «Das Resultat ist zweitrangig»

Mountainbike-Profi Nino Schurter bestreitet an der Tour de Romandie erstmals ein mehrtägiges Strassenrennen. Nach anfänglich grosser Nervosität findet der 27-Jährige immer mehr Gefallen an der neuen Herausforderung.

Legende: Video Nino Schurter - ein Mountainbiker auf der Strasse abspielen. Laufzeit 3:21 Minuten.
Aus sportaktuell vom 01.05.2014.

«Ich war es nicht gewohnt, so nervös zu sein vor einem Rennen», sagt Schurter rückblickend auf seinen Start an der Tour de Romandie.

Im Zeitfahren zum Auftakt am Dienstag klassierte sich der dreifache Cross-Country-Weltmeister auf dem ansprechenden 88. Platz - mit 26 Sekunden Rückstand auf Sieger Michal Kwiatkowski (Pol). Auf der 2. Etappe klassierte er sich als 18. mitten in der Spitzengruppe.

Schurter: «Bin im Herzen Mountainbiker»

«Das Resultat ist zweitrangig», sagt Schurter. Für ihn gehe es darum, Erfahrungen auf der Strasse zu sammeln. An der Tour de Romandie wolle er sich an den Rhythmus gewöhnen, damit er für die Tour de Suisse, die er ebenfalls bestreiten wird, bereit sei. «Da will ich bessere Resultate erzielen», meldet Schurter seine Ambitionen an.

An eine zweite Karriere als Strassen-Rennfahrer denkt Schurter (noch) nicht. «Ich geniesse den Moment. Im Herzen bin ich aber Mountainbiker, und das werde ich wohl auch bleiben.»

3 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Sahli, Ostermundigen
    Ich finde den Move von Nino Schurter Strassenrennen zu bestreiten einen tollen und mutigen Schritt. Dass der Faktor Abwechslung mehr eine Rolle spielt als der Blick aufs Klassement ist nachvollziehbar und die Strassenerfahrung hilft sicherlich auch der Motivation für den Mountainbike Weltcup. Ich wünschte mehr Sportler würden ihre Comfort-Zone verlassen, wer möchte beispielsweise nicht Lebron James in der NFL oder Roger Federer im Fussball sehen...!
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    1. Antwort von Marc Meier, Bern
      Grundsätzlich sehe ich das genau so! Nur sind das Mountainbike und das Rennvelo ähnliche Gefährt und das Talent und die Fähigkeiten sehr verwandt. Hingegen würde Roger seinen Tennisschläger mit einem Fussball auswechseln, wäre das zwar lustig und unterhaltssam aber kaum mit Nino's Vorhaben vergleichbar.
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    2. Antwort von Andi, Luzern
      Könnte mir sehr gut vorstellen das Nino vor allem bei Bergetappen die sehr Steil sind den anderen die Fersen zeigen wird! Verfolge das gespannt!
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