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Rad Sprintkönig Kittel zeigt der Konkurrenz erneut den Meister

Der Träger des grünen Trikots gewann auf der 10. Etappe bereits zum 4. Mal. An der Spitze des Gesamtklassements gab es keine Veränderungen.

Schon bevor er die Ziellinie überquert hatte, konnte Marcel Kittel die Arme in die Höhe reissen – so dominant war der 29-Jährige in Bergerac. Und dies, obwohl er sich im Schlussspurt des Feldes bereits früh in den Wind gestellt und die Führung übernommen hatte.

Legende: Video Kittel: «Fühle mich wie in einem Traum» (engl.) abspielen. Laufzeit 01:38 Minuten.
Aus sportlive vom 11.07.2017.

Für Kittel war es in seiner Karriere der 13. Triumph an der Tour de France. Der Quickstep-Fahrer überholte damit seinen Landsmann Erik Zabel, der es an der «Grande Boucle» auf 12 Etappensiege brachte.

Das Podest der Etappe

  • 1. Marcel Kittel (De)
  • 2. John Degenkolb (De) gleiche Zeit
  • 3. Dylan Groenewegen (Ho) gleiche Zeit

So lief das Rennen

Kurz nach dem Start in Périgueux setzten sich die beiden Franzosen Yoann Offredo (Wanty) und Elie Gesbert (Fortuneo) vom Feld ab. Dieses kontrollierte das Duo jederzeit und liess den Vorsprung nie grösser als 6 Minuten werden. 6,8 Kilometer vor dem Ziel wurden die Franzosen gestellt und es kam zum Schlussspurt.

Die Gesamtwertung

  • 1. Chris Froome (Gb) 42:27:29 h
  • 2. Fabio Aru (It) + 0:18
  • 3. Romain Bardet (Fr) +0:51

Im Gesamtklassement gab es auf der 10. Etappe keine Veränderungen. Nach dem Ruhetag am Montag gönnten sich die Favoriten einen weiteren ruhigen Tag.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 11.7.2017, 14:10 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Ilse König (königin)
    Die besten Beine und das wohl beste Material, was soll da schief gehen?
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  • Kommentar von Guido Fontana (Boxster)
    Es liegt in der Natur eines Radrennens dass der Sieger in einer knappen Sprintentscheidung,am Berg oder in einem Zeitfahren ermittelt wird.Auf welche Art und mit welcher Taktik , bestimmt schlussendlich der Rennfahrer selbst. Wieso versucht man dem Radsport andauernd Probleme anzudichten?Ihre Empfindung könnte allenfalls subjektiv sein. Oder sie kennen sich nicht sehr gut aus im Radsport!
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Die Tour d' ennui findet ihre Fortsetzung. Kittel gewinnt alle Sprints und Froome wird das Maillot Jaune weiter verwalten. Im aktuellen Radsport fehlt es an Duellen, Froome erstickt die Tour mit seinem Rechenschieber-Fahrstil. Ich denke, dass es Änderungen im Modus braucht, so ist die Tour de France nur noch zum Gähnen.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Persönlich denke, dass der Sieger schon am Anfang der Tour feststeht. Alle die kleineren Manöver der Konkurrenz lediglich Geplänkel sind, um die Tour noch etwas spannend zu machen. Gestern eine gute Etappe für Roller gewesen wäre, weshalb hat man z. B. nicht einen S. Küng, also gute Zeitfahrer mit den Ausreissern mitgeschickt? Die hätten eine gute Chance gehabt durchzukommen. Aber vielleicht ist das auch ein ungeschriebenes Gesetz, dass bei solchen Etappen dann auch ein Sprinter gewinnen muss?
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    2. Antwort von Anders Schatzmann (AndSch)
      Stefan Küng höchst persönlich hat nach ca. 4km attackiert. Der Plan war also gemacht. Allerdings wollen die starken Sprint Teams "Quick-Step" und "Lotto" unter keinen Umständen einen Roller in der Spitzengruppe, weil der die Fähigkeit besitzt das Ding nach hause zu fahren. Aus diesem Grund wurde die Attacke von Küng sofort von mehreren Fahrern dieser Teams gekontert. Danach sah Küng und seines Gleichen ein, dass es für sie kein davonkommen gibt.
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    3. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Bodmar war auch ein Roller. Gut, Küng 2. im Zeitfahren war natürlich gefährlicher für die Sprinter. Aber er hätte sich eben sofort dem 1. Ausreisser anschliessen & es mit den anderen durchziehen sollen. Meine, die Sprinter-Mannschaften hätten sich nicht schon am Anfang, gleich nach dem Start mit einer Verfolgung so verausgabt & die "Übung" irgendwann abgebrochen. Jetzt ohne Cavendisch & Sagan ist bei Sprint-Ankünften die Luft/Spannung auch raus, weil sie jetzt immer Kittel gewinnt.
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