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Rad TdS 2015: Grosses Spektakel, aber auch Kritik

Mit dem Zeitfahren in Bern und dem Gesamtsieg des Slowenen Simon Spilak ist am Sonntag die Tour de Suisse zu Ende gegangen. Hier finden Sie eine Bilanz der 79. Landesrundfahrt.

Das Feld der Tour de Suisse in einer Spitzkehre beim Aufstieg zum Rettenbachgletscher.
Legende: Königsetappe Das Tour-de-Suisse-Feld beim Aufstieg zum Rettenbachgletscher. EQ Images

Die Tour de Suisse bot während neun Tagen Radsport auf höchstem Niveau. Eine interessante Streckenführung sowie die spektakuläre Ankunft auf dem Rettenbachgletscher waren sowohl für die Fahrer als auch die Fans Highlights.

Aus gewissen Kreisen gab es aber auch vereinzelte Kritikpunkte. So wurde bemängelt, dass die einzige Bergetappe der Tour ihr Ziel in Sölden und damit nicht in der Schweiz hatte. Zudem konnten sich die Fahrer nicht mit den späten Ankunftszeiten der Etappen anfreunden. Hören Sie hier, was Tour-Direktor Olivier Senn zu diesen Themen sagt.

11 Kommentare

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  • Kommentar von René Lambert, Zürich
    Das grosse Plus dieser TdS waren junge, begabte und sympathische Fahrer, wie Silvan Dillier von BMC, die sich toll in Szene setzten (Stefan Küng hat sich leider am Giro verletzt). Wie schon immer dieses Jahr erdrücken seltsame Osttruppen, wie Astana, Katusha und Tinkoff (natürlich auch die seltsame Skytruppe), die vorderen Ranglisten. Am Giro d’Italia war das besonders gut zu beobachten. Es bräuchte neue Ideen und Fantasie und einfach auch mehr Medienpräsenz.
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  • Kommentar von René Lambert, Zürich
    Es gibt keine Strassen, die genug hoch hinaufführen. Der Ausflug nach Österreich war natürlich im Sinne des Sponsors Tirol. Das Material und die Trainingsmöglichkeiten haben vieles verändert, Pässe sind meistens nur noch Hügel, die meist zusammen gefahren werden. Ausserdem trainieren hier die Fahrer für die Tour de France. Darum besteht dann für weniger bekannte Fahrer die Chance, die TdS zu gewinnen.
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  • Kommentar von René Lambert, Zürich
    Die Veranstalter sind an fest gebuchte Etappenorte gebunden (z. B. Schwarzenbach) und müssen dann von Flims über den Stoos fahren. Fluchtgruppen wurden auf die Sekunde und Meter genau eingeholt. Kritik kam aus dem radsportverrückten Belgien, wegen gefährlichen regennassen Kurven vor den ohnehin engen Schlusssprints. Die Schweiz scheint wie irgendiwe ausgeschöpft an Strecken, da war 2013 die Winterlücken-Etappe in Meiringen geradezu eine Ausnahme.
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