Thomas mit voller Wucht in einen Telefonmasten

In der 16. Etappe der Tour de France hat Geraint Thomas einen spektakulären Sturz erlitten. Den Zuschauern stockte dabei der Atem, wie durch ein Wunder blieb der Edelhelfer von Leader Chris Froome aber unversehrt.

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Geraint Thomas übersteht Abwurf unverletzt

0:24 min, vom 20.7.2015

Als die Ausreisser längst im Ziel waren und Ruben Plaza seinen Tageserfolg auskostete, erlebte Geraint Thomas eine Schrecksekunde. Der Sechste des Gesamtklassements prallte in der schnellen Abfahrt vom Col de Mans eine Böschung hinunter.

«  Ein bisschen Kopfschmerzen, aber sonst alles okay. »

Geraint Thomas
Sturzopfer

Der Grund für den schlimmen Crash: Der Franzose Warren Barguil hatte sich verbremst und war in den Waliser gefahren. Dieser prallte danach mit dem Kopf gegen einen Telefonmasten. Hinterher konnte sich der 29-Jährige nicht mehr genau an den Unfallhergang erinnern: «Ich weiss nicht genau, was passiert ist. Es war eine enge Kurve, ich habe mich versteuert.»

Der Ruhetag kommt wie gerufen

Der Sturz sah spektakulär aus und war gleichzeitig sehr schlimm mitanzusehen. Überraschenderweise ging er für das Opfer aber glimpflich aus.

Thomas stieg sofort wieder auf sein Rad auf und konnte das Rennen unversehrt fortsetzen. «Ein bisschen Kopfschmerzen, aber sonst alles okay», meldete er im Ziel. Er hatte Gap mit 38 Sekunden Rückstand auf Teamkollege Chris Froome erreicht und hielt in der Gesamtwertung seine Position. Nach einem Ruhetag, der für ihn wie gerufen kommt, wird Thomas den Leader also weiterhin unterstützen können.

Sendebezug: SRF zwei. sportlive, 20.07.2015 15:30 Uhr