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Rad USADA beschuldigt Schweizer Doping-Labor

Die amerikanische Anti-Doping-Agentur USADA erhebt schwere Vorwürfe gegen Martial Saugy, den Leiter des Schweizer Dopinganalysen-Labors in Lausanne. Er soll Lance Armstrong den «Schlüssel» zum Test gegeben haben, der EPO nachweist.

Martial Saugy wird von der USADA schwer belastet.
Legende: Unter Beschuss Martial Saugy wird von der USADA schwer belastet. Reuters

Travis Tygart, Präsident der amerikanischen Antidoping-Agentur USADA,  beschuldigte Martial Saugy in einer amerikanischen TV-Sendung.

Tygart erzählte dabei, Saugy habe 2010 während eines Nachtessens mit ihm zugegeben, dass er von der UCI 2002 den Befehl erhalten habe, Armstrong und US-Postal-Manager Johan Bruyneel bei einem Treffen zu erklären, mit welcher Methode sie EPO nachweisen.

Saugy wird sich am Freitagmittag an einer Medienkonferenz zu den Vorwürfen äussern.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Wann handelt der Gesetzgeber endlich und stoppt die "Doping-Produktion" der mächtigen, egoistischen "Pharma-Mafia"?? Zu viele ProfiteureInnen der Pharamlobby in Politik und Wirtschaft, "Sport" verhindern ein Doping-Produktions-Verbot! Gesetzgeber?? "Söihäfeli, Söideckeli"! Steuergeldverschwendung an die rückgratlosen Zuständigen in diesem Land!!
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  • Kommentar von René Lambert, Zürich
    Auf SF2 kommt absolut gar nichts, obwohl 3 Schweizer Fahrer (Zahner, Wildhaber und Taramarcaz, 4. am Weltcup in Roubaix, FRA) regelmässig in die ersten 20 fahren. Bei den Skifahrern ist es ja bereits als Erfolg zu werten, wenn sie in die ersten 20 fahren. Und es wird praktisch jedes Rennen übertragen. Da werden natürlich touristische und nationale Sentmentalitäten gepflegt. So wegen Skisport und Bergland Schweiz. Radsport verschwindet nicht nur wegen der Dopingproblematik...
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  • Kommentar von René Lambert, Zürich
    Stellen sie sich mal vor Herr Meier, am nächsten Sonntag sind die Belgischen Meisterschaften im Querfeldein (Cyclocross) in Mol und da werden bis zu 30’000 Fans erwartet. In Belgien spielt der Radsport eine viel grössere gesellschaftliche Rolle als hier in der Schweiz. Dank sogenannten ''livestreams'' im Internet kann ich diese hochattraktiven Rennen (...ich denke an Ruddervorde, Koppenbergcross, Namur etc) verfolgen.
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