Visconti gewinnt auf dem Galibier

Italienischer Solosieg beim Frankreich-Abstecher des 96. Giro d'Italia: Giovanni Visconti vom Movistar-Team hat die 15. Etappe von Cesana auf den Col du Galibier bei schwierigen Wetterbedingungen für sich entschieden.

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Solo-Sieg für Visconti

0:19 min, vom 19.5.2013

Visconti erreichte die Bergankunft auf dem Col du Galibier bei Schneegestöber 42 Sekunden vor seinen ersten Verfolgern Carlos Betancur (Kol) und Przemyslaw Niemiec (Pol).

Visconti hatte 24 km vor dem Zielstrich aus einer Vierer-Spitzengruppe heraus den entscheidenden Angriff gestartet. In der Folge vergrösserte sich sein Vorsprung schnell auf rund eine Minute. Im 13 km langen Schlussanstieg geriet er dann nie mehr in Gefahr, eingeholt zu werden.

Nibali weiter klar vor Evans

Gesamt-Leader Vincenzo Nibali verteidigte die Maglia Rosa mit Rang 7 souverän. Der Italiener führt weiterhin 86 Sekunden vor dem Australier Cadel Evans und 2:46 Minuten vor Rigoberto Uran (Kol). Nibali hielt seine ärgsten Konkurrenten zusammen mit seinen Teamkollegen stets in Schach und liess keine Angriffe zu.

Widrige Bedingungen

Das Ziel der Etappe, die nur aufgrund von intensiven Schneeräumungsaktionen gefahren werden konnte, befand sich wegen der starken Schneefälle rund 4 Kilometer unterhalb des Galibiers.