Wiggins verzichtet auf Einzelverfolgung

Bradley Wiggins hat sich nach dem EM-Titel in der Mannschaftsverfolgung bereits wieder aus Grenchen verabschiedet. Damit platzt das Generationenduell zwischen ihm und dem Schweizer Hoffnungsträger Stefan Küng in der Einzelverfolgung.

Bradley Wiggins sitzt in einem Stuhl.

Bildlegende: Lehnt sich bereits wieder zurück Bradley Wiggins sagte weitere Auftritte an der EM in Grenchen ab. Keystone

Bradley Wiggins, als sechsfacher Bahn-Weltmeister der prominenteste Teilnehmer an der EM im Velodrome von Grenchen, lässt es beim einen Auftritt bewenden. Nach dem Goldtriumph mit dem Vierer reiste der 35-Jährige bereits wieder ab. In der seit 2012 nicht mehr olympischen Einzelverfolgung überlässt er die Medaillen freiwillig anderen.

«  Er ist eine Legende. Ich wäre gerne gegen ihn gefahren. »

Stefan Küng

Damit kommt es zu keinem weiteren Aufeinandertreffen zwischen Wiggins und Stefan Küng. Im Final um den Titel in der Teamverfolgung hatte sich Wiggins mit seinen britischen Kollegen klar gegen den Schweizer Vierer durchgesetzt.

«Er ist eine Legende. Ich wäre gerne gegen ihn gefahren, und es wäre ein toller Vergleich gewesen für mich», sagte der 21-jährige Ostschweizer. Dafür tritt Lokalmatador Küng ohne Wiggins nun als klarer Favorit zur Einzelverfolgung am Samstag an.

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Wiggins und Co. halten die Schweizer in Schach

3:13 min, aus sportaktuell vom 15.10.2015

TV-Hinweis

Verfolgen Sie die Entscheidung in der EM-Einzelverfolgung am Samstag ab 15:50 Uhr live auf SRF zwei oder im Stream.