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Carlsen: Dank Schach zum Imperium
Aus Mehr Sport vom 12.01.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 33 Sekunden.
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Reich dank «Play Magnus» Schach-Weltmeister Carlsen: Imperium ohne Schulabschluss

Er setzte auf Schach statt Schule. Mittlerweile hat Schach-Genie Magnus Carlsen ein Imperium aufgebaut.

«Was, wenn das mit der Schach-Karriere nichts wird?», dachten sich damals wohl Henrik und Sigrun Carlsen. Ihr Sohn Magnus war gerade 16 Jahre alt, seit 3 Jahren Grossmeister und entsprechend eher an Schach-Turnieren denn im Schulunterricht anzutreffen. Und so begannen die Eltern des norwegischen Schach-Genies seine Preisgelder zu verwalten.

15 Jahre später hat Carlsen immer noch keinen offiziellen Schulabschluss. Dafür aber 5 Weltmeister-Titel und ein Millionenvermögen. Dieses fusst einerseits auf den jeweils rund eine Million Euro mit sich bringenden Weltmeister-Ehren. Andererseits hat der 31-Jährige aber auch rund um seine Person ein echtes Imperium erschaffen.

100 Millionen Euro Börsenwert

Am Anfang stand die App «Play Magnus». Schach-Fans können sich dort duellieren – wahlweise auf leichterem Level mit «Kindergarten»-Magnus oder dem «Endgegner»: «Weltmeister-Magnus». Die Firma wuchs, mittlerweile werden Trainings angeboten und zu Zeiten der Corona-Pandemie Onlineturniere. Dazu kommt ein Verlag mit Schachbüchern. 250 Mitarbeiter fasst die «Carlsen-Firma», die als erstes Schach-Unternehmen an die Börse ging – und mittlerweile 100 Millionen Euro wert ist.

Das Potenzial ist riesig: 4 Millionen Schachspieler sind bei «Play Magnus» registriert, geschätzte 650 Millionen üben den Sport weltweit aus. Da werden Henrik und Sigrun Carlsen wohl darüber hinwegsehen können, dass ihr Sohn nie die Schule abschloss ...

Radio SRF 1, Morgengespräch, 12.1.22, 6:15 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Nager  (Manager)
    Dieser Artikel hat allerhöchstens Blick-Niveau. Wer ein KMU “Imperium” nennt, weiss wohl kaum was das Wort bedeutet. Dabei muss man nicht mal Latein können, sondern nur mal vom “British Empire” gehört haben. Der Bildungsauftrag von SRF geht leider immer mehr verloren, wenn man Schreiberlinge einsetzt, die in erster Linie auf Effekthascherei aus sind.
    1. Antwort von Andreas Meier  (Epikur)
      Da es hier weder um Geopolitik oder die Wirtschaft insgesamt, sondern um das grösste und mit lukrativste Unternehmen in der Schachwelt geht, ist der Begriff Imperium absolut angebracht. Vor allem bei einem Spiel, welches finanziell und vom Rampenlicht her neben den irrwitzigen monetären Auswüchsen in anderen Sportarten eher ein Mauerblümchen-Dasei fristete. Und dass ein Schulabbrecher den Sport dominiert und nebenbei noch das grösste Schachunternehmen aufbaut ist durchaus bemerkenswert.
    2. Antwort von Christian Jost  (Christian Jost)
      Herr Meier
      "Das grösste und mit lukrativste Unternehmen in der Schachwelt", ernsthaft? Herr Nager hat exakt recht bekommen, denn SRF hat hier mit seinem Boulevard Stil bei Ihnen Erfolg gehabt! Sie, als oberflächlicher Leser sind der Beweis! Wenn sie genau hinschauen würden, hätten Sie gemerkt, dass SRF sich hinter dem Wort "Börsenwert" versteckt um den Artikel gigantisch zu machen. Die grossen Schachplattformen (chess.com oder lichess) sind nicht an der Börse. PlayMagnus ist ein Nichts dagegen.
    3. Antwort von Andreas Meier  (Epikur)
      Herr Jost, mit Ihren selektiven Anschuldigungen und lapidaren Projektionenen offenbaren sie eher sich selbst als oberflächlichen Leser. Dass hier ein geopolitischen Begriff gegen ein Sportunternehmen als Vergleich benutzt wurde, ist schlichtweg falsch. Man mag diesen Bericht gut finden o. nicht, aber Magnus und sein Unternehmen als Schach-Imperium zu bezeichnen ist, ob es Ihnen passt o. nicht, absolut verhältnismässig. Ihr Gezänk und das Ingorieren meiner anderen Aussagen ändert daran nichts.