Die Springreiter erlitten einen Fehlstart

Nach der 1. Wertungsprüfung an der WM in Caen befindet sich das Schweizer Team in arger Rücklage. Das Quartett belegt in der Zwischenrangliste den 18. Rang. Das Zeitspringen zum Auftakt zählt auch für die Einzel-Konkurrenz, in der Paul Estermann als 50. auch nicht eben erfreulich im Rennen liegt.

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WM in Caen: Zeitspringen

2:30 min, aus sportaktuell vom 2.9.2014

Wie vor 4 Jahren ist den Schweizer Springreitern der WM-Start gründlich misslungen. Mit total 15,80 Punkten nimmt das Team nach dem Zeitspringen in Caen den ernüchternden 18. Zwischenrang im Feld der 33 Equipen ein. Die Qualifikation für Rio, die den Top 5 offensteht, ist in weite Ferne gerückt. Bereits weist die Equipe von Andy Kistler über 3 Stangenfehler Rückstand auf Rang 1 auf.

In der Mannschaftswertung führt vor dem ersten Nationenpreis-Umgang am Mittwoch Frankreich vor Schweden, den USA und WM-Titelverteidiger Deutschland.

Wiedergutmachung ist gefragt

«Wir haben uns den ersten Tag ganz anders vorgestellt. Nichts passte zusammen. Das ist bitter», fasste Kistler enttäuscht zusammen. «Im Nationenpreis wollen wir uns rehabilitieren. So abgeschlagen fahren wir nicht nach Hause.»

Bester Schweizer als 50. der Einzelwertung ist Estermann auf Castlefield Eclipse.