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Reiten Reiten: Der Saisonhöhepunkt in der Normandie

Am Montag beginnen in Caen die Weltreiterspiele. Während den nächsten zwei Wochen werden in 8 verschiedenen Disziplinen insgesamt 27 Medaillensätze vergeben.

Reiter reiten mit ihren Pferden an der Eröffnungsfeier in Caen im Kreis.
Legende: Eröffnungsfeier Die Weltreiterspiele in Caen wurden am Samstag mit einer grossen Show eröffnet. Keystone

Neben den klassischen Olympia-Disziplinen Dressur, Springreiten und Concours Complet werden in Caen auch Medaillen im Voltige, Fahren, Endurance, der Paradressur und dem Reining (Westernreiten) vergeben. Die Weltreiterspiele, die WM des Pferdesports, finden nur alle vier Jahre statt und sind der grosse Höhepunkt im Pferdesportkalender 2014.

Schweizer Voltige-Trümpfe

Die Schweiz ist in sämtlichen Disziplinen in der Normandie vertreten. Im Springreiten und in der Voltige sind Medaillenchancen realistisch. In diesen Disziplinen geht es erst in der zweiten Wettkampfwoche um Edelmetall.

In der Voltige sind mit der Gruppe aus Lütisburg die amtierenden Weltmeisterinnen im Einsatz. Eine weitere Podest-Kandidatin ist im Einzel Simone Jäiser aus Zürich, die Weltcup-Zweite.

Springreiten: Drei Schweizer gesetzt

Die Schweizer Springreiter gewannen bis jetzt erst einmal eine Team-Medaille an den Weltreiterspielen (Bronze 1994). Eine zweite Podiums-Klassierung ist an der diesjährigen WM aber mindestens in Reichweite. Für Equipenchef Andy Kistler steht jedoch die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 im Vordergrund. Dafür muss sich die Schweiz unter den besten 5 Nationen platzieren.

Spektakel zum Abschluss

Der Team-Wettkampf ist eine von drei Wertungen, die in die Einzelwertung mit einfliessen. Die besten vier Reiter qualifizieren sich schliesslich für den Top-4-Final vom 7. September. Diese spektakuläre Prüfung, bei der jeder Reiter den Parcours auch mit den Pferden der 3 Gegner zu absolvieren hat, bildet den Abschluss der Weltreiterspiele.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 24.8.2014, 18:45 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Wälchli, Wichtrach
    Es ist wirklich extrem schade, dass der Reitsport wieder einmal uninteressant bezeichnet wird. Es wird nie mehr Interesse an diesem Sport entstehen, wenn so wichtige Wettkämpfe wie die WGE in den Medien nicht einmal erwähnt werden. Nicht zu vergessen wer hatte Gold geholt in London..?! Niemand anders als Steve Guerdat!!
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  • Kommentar von Sabine U., Basel
    Vermutlich müssten hier 1000000000000000000000 Kommentare stehen bzw. Beschwerden dass es keinen Livestream wie in den anderen Ländern gibt! Aber diese wenigen Kommentare bestätigen ja offensichtlich was alle denken. Wer wird schon für knap 10 Nasen einen Livestream machen :-(
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  • Kommentar von Debora Dutsch, Flums
    Schade das die Schweizer,in jeglicher Hinsicht,nicht einen Live Stream oder ähnliches zu stande bringen.Wie immmer wird der Reitsport hinten angestellt,begründung:Zu unspektakulär, zu wenig Interesse, dabei handelt es sich um eetwas sehr spektakuläres da in unserem Sport der "Ball" seinen eigenen Kopf hat, oder haben sie mal einen Fussball gesehen der aprupt die Seite wechselt? Schade eigentlich da unsere Schweiz eigentlich nur besteht weil unsere Dragoner dafür zu Pferde (!) gekämpft haben...
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