Schweiz verpasst Nationenpreis-Final

Die Schweizer Springreiter haben den Nationenpreis-Final im Oktober in Barcelona verpasst. Das Schweizer Team, das beim letzten Turnier der Europa Division I in Dublin fehlte, rutschte noch vom 5. auf den 8. Schlussrang zurück.

Letztlich fehlten Steve Guerdat, Pius Schwizer und Co. 2,5 Punkte, um wie im Vorjahr die Finalberechtigung zu erlangen. Nur die ersten sieben Mannschaften der europäischen Spitzenliga sind für den Final qualifiziert. Olympiasieger Grossbritannien verwies mit dem 2. Rang in Dublin die Schweiz noch auf den undankbaren 8. Schlussrang.

Enttäuschung im Schweizer Lager

Die Schweizer Springreiter haben damit das erste grosse Saisonziel nebst den Weltreiterspielen in der Normandie trotz des verheissungsvollen Saisonstarts mit dem Nationenpreis-Triumph in Lummen verpasst. «Das ist eine grosse Enttäuschung», gab Equipenchef Andy Kistler zu. «Wir waren zu wenig konstant.»

Ein 8. und letzter Platz in La Baule, ein 4. Platz trotz mässiger Besetzung beim Heimturnier in St. Gallen und ein 6. Rang in Rotterdam genügten nicht.

2. Platz in Bratislava

In der Europa Division II sorgen die Schweizer Springreiter weiter für Furore. Eine Woche nach dem 2. Platz im Nationenpreis des Fünfsterne-CSIO in Gijon doppelte eine zweite Auswahl am CSIO in Bratislava nach und erreichte hinter Deutschland erneut Rang zwei.