Schweizer Springreiter Dritte im Nationenpreis

Die Schweiz erreicht im Nationenpreis in Hickstead hinter Brasilien und den Niederlanden den 3. Rang.

Beat Mändli.

Bildlegende: Zeigte zwei starke Durchgänge Beat Mändli mit Stute Dsarie. Keystone

Beat Mändli zeigte mit der erst neunjährigen Stute Dsarie ein beeindruckendes Comeback. Das Paar kassierte in beiden Durchgängen nur einen einzigen Abwurf.

Nadja Peter Steiner konnte im Sattel von Saura de Fondcombe beinahe ihren Doppelnuller von vor einer Woche in Aachen wiederholen. Nach einer souveränen Startrunde musste sie in der Reprise lediglich einen Fehler akzeptieren.

Nach zwei Abwürfen in der ersten Runde wusste sich Romain Duguet mit Sherazade im 2. Durchgang erheblich zu steigern und glänzte mit einem Nullfehlerritt.

Weniger glücklich kämpfte Philipp Züger mit dem Hengst Casanova. Nach zwei Fehlern totalisierte er im zweiten Umgang 13 Strafpunkte. Die Schweiz lag mit dem 3. Zwischenrang bereits nach der 1. Runde auf Podestkurs.

Deutscher Reiter disqualifiziert

Deutschland, das zunächst gemeinsam mit der Schweiz im 3. Rang geführt wurde, fiel nach einem Entscheid der Jury auf den 7. Platz zurück. Ihr Schlussreiter Marcus Ehning wurde disqualifiziert. Bei seinem Pferd wurde Blut unterhalb der Hüfte bis zum Bauchansatz festgestellt.