Zwei Routiniers und ein Jungspund am Weltcup-Final

Mit Steve Guerdat, Pius Schwizer und Martin Fuchs sind beim Weltcup-Final der Springreiter in Las Vegas gleich drei Schweizer am Start. Letztmals konnte vor acht Jahren mit Beat Mändli ein Schweizer beim Saisonabschluss triumphieren.

Fuchs bei einem Sprung.

Bildlegende: Jung bei den Besten dabei Der 22-jährige Martin Fuchs hat sich für den Weltcup-Final qualifiziert. EQ Images

Zum ersten Mal seit 5 Jahren ist die Schweiz wieder mit 3 Springreitern am Weltcup-Final in Las Vegas vertreten. Steve Guerdat, Pius Schwizer und Martin Fuchs haben sich für den Final qualifiziert.

Insgesamt starten in Vegas 41 Reiterinnen und Reiter aus 19 Nationen, zu gewinnen gibt es insgesamt 1,5 Millionen US-Dollar. Der Abschluss der Hallensaison wird im Championats-Modus mit drei Teilprüfungen an drei verschiedenen Tagen ausgetragen.

Guerdats 9. Anlauf

Teamroutinier Steve Guerdat nimmt bereits zum 9. Mal an einem Weltcup-Final teil. Zum ersten Mal setzt er aber Albführen’s Paille ein. Mit der Fuchsstute hat der Herrliberger das letzte Qualifikationsspringen in Göteborg gewonnen. Der 32-Jährige hat bei seinen 9 Teilnahmen zwei 2. Plätze und einen 3. erreicht.

Fuchs' Premiere

Der erst 22-jährige Martin Fuchs hat sich bei seiner ersten Weltcup-Serie-Teilnahme gleich für den Final qualifiziert. «Es ist ein spezieller Moment, sich schon so jung qualifiziert zu haben», freute er sich. Nur 18 der besten Europäer sind am Final startberechtigt. Auf PSG Future will der Bietenholzer einen Top-Ten-Platz erreichen.

Pius Schwizer startet mit Toulago und strebt bei seiner 6. Teilnahme einen Podestplatz an.

Der Onkel siegte vor 14 Jahren

Erst zweimal konnte ein Schweizer Reiter den Weltcup-Final gewinnen: 2001 holte Martin Fuchs' Onkel Markus Fuchs den Titel, 2007 triumphierte Beat Mändli.

Sendebezug: Radio SRF 4 News, 16.4.2015, 06:17 Uhr.