Nils Liess trotz Bestleistung out – Hosszu lässt Gastgeber jubeln

Nils Liess erlebt an der WM in Budapest einen Frust. Der Genfer bleibt trotz persönlicher Bestleistung im Kampf um einen Halbfinalplatz dennoch chancenlos. Katinka Hosszu holt derweil das 1. Gold für den Gastgeber.

Nils Liess schaut nach dem Anschlagen aus dem Wasser.

Bildlegende: Nils Liess Trotz persönlicher Spitzenzeit blieben die Halbfinals ausser Reichweite. Keystone

Nils Liess absolvierte die 4 Bahnlängen in 1:48,07 Minuten. Damit pulverisierte der erst 20-Jährige über 200 m Crawl seine persönliche Bestzeit um fast anderthalb Sekunden.

In der Endabrechnung sah es für Liess aber schlecht aus: Unter 73 Startern resultierte der 30. Rang. Zum Einzug in die WM-Halbfinals der Top 16 wäre eine Zeit von 1:47,40 erforderlich gewesen.

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Hosszu triumphiert an der Heim-WM

0:25 min, aus sportflash vom 24.7.2017

Erstes Gold für die Gastgeber

Katinka Hosszu hat an den Weltmeisterschaften in Budapest über 200 m Lagen für die erste Goldmedaille des Gastgebers gesorgt. In 2:07,00 Minuten blieb die Ungarin nur um 0,88 Sekunden über ihrem Weltrekord, den sie beim WM-Titelgewinn vor zwei Jahren in Kasan aufgestellt hatte.

Sarah Sjöström, die am Vortag über 100 m Crawl für den 1. Weltrekord gesorgt hatte, siegt über 100 m Delfin.

In den zwei Finals der Männer setzten sich Briten durch. Über 100 m Brust verteidigte Adam Peaty in 57,47 den Titel. Über 50 m Delfin gewann Benjamin Proud (22,75) erstmals WM-Gold.