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Schwingen Mit «kontrollierter Euphorie» in den Schlussgang

30 Tage vor dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Burgdorf äussern sich die Verantwortlichen bezüglich Organisations- und Bauarbeiten optimistisch. Es wird ein Event der Superlativen und grossen Herausforderungen.

Legende: Video 30 Tage vor dem ESAF («sportaktuell») abspielen. Laufzeit 2:33 Minuten.
Vom 02.08.2013.

Seit 8 Jahren läuft die Vorbereitungsphase für das ESAF, nun sind die Organisatoren auf die Zielgerade eingebogen. Alles ist noch nicht fertig, aber man befinde sich im Zeitplan, so OK-Präsident Andreas Aebi. «Wir sind sehr gut unterwegs, vor allem dank dem tollen Wetter.» Lobende Worte findet er für die hilfreiche Unterstützung des Militärs und des Zivilschutzes - ohne diese wäre ein Event dieser Grösse schlicht nicht durchführbar.

Die temporäre Schwing-Arena, die grösste je in der Schweiz aufgebaute ihrer Art, wird exakt 52'013 Besuchern Platz bieten. Drei der sechs Tribünen stehen bereits, seit dem 8. Juli laufen hier die Arbeiten. Mitte August soll der Rohbau fertig sein. Auch rund um das Stadion herum wird fleissig an der Infrastruktur gearbeitet. Das Festgelände ist imposante 9 Quadratkilometer gross.

Hornusser, Schwinger und Steinstösser

Bereits am 16. August eröffnet ein Teil des Festgeländes. Auch der Gabentempel mit dem Sieger-Muni «FORS vo dr LUEG» und anderen Preisen im Wert von 750'000 Franken kann dabei besucht werden. Der eigentliche Startschuss ertönt am 30. August mit einem Festumzug.

Vom Freitagnachmittag bis zum frühen Sonntagabend finden die Wettkämpfe statt. Den Anfang machen die Hornusser am Freitag, die rund 6 Kilometer ausserhalb Burgdorfs in Zauggenried den Nouss ins Ries schlagen. Am Samstagmorgen greifen dann die 280 Schwinger (darunter voraussichtlich auch 5 Auslandschweizer) und 121 Steinstösser ins Geschehen ein.

Grosse Herausforderungen

Rund 250'000 Besucher werden vom 30. August bis zum 1. September in Burgdorf erwartet. Eine riesige Herausforderung für eine Stadt mit 15'000 Einwohnern. OK-Präsident Aebi empfiehlt deshalb die Anreise mit dem ÖV. Die Züge werden zu Hauptreisezeiten im 2-Minuten-Takt einfahren.

«Ein unfallfreies Fest über die Bühne zu bringen, das ist die grösste Herausforderung», sagt Aebi und verweist auf das Eidgenössische Turnfest in Biel, bei dem es im Juni nach Sturmböen Verletzte gab. «Ich möchte, dass so etwas bei uns nicht passiert. Und wenn doch, dann sollen im Vorfeld sämtliche Vorkehrungen getroffen worden sein.»

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Sowohl am Samstag dem 31. August wie auch am Sonntag dem 1. September können Sie den ganzen Tag über die Schwinger live auf SRF zwei und hier im Livestream in Aktion sehen.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Zumsteg, Zürich
    Wow, die Schweiz findet ihre Wurzeln wieder. Muss in jedem Sportaktuell über diese Pseudo-Volkssportart, die erst durch das Fernsehen wirklich populär ist, berichtet werden? Gibt es da überhaupt Dopingkontrollen für die bodenständigen "Bauern/Käser/Schreiner". Dass die nichts anderes tun, als zu trainieren und Hormone oder weiss ich was zu schlucken, sieht ja jeder.
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    1. Antwort von Eidgenosse, Schwing Fan
      hei Martin Zumsteg Du hast ja auch keine Ahing vom Schwingen. Das ist eben noch ein Volksfest wos keine Hooligens gibt wie wenn Basel gegen Zürich im Fussball spielen. Hier sitzt Bauern neben den Bundesrat ohne 100 Mann sekuritas. Kommt doch nach Burgdorf in 3 Wochen dann zeig ich's dir. Das wird ein unvergessliches Fest.
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