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Skispringen Ammann beim Abschlussspringen nicht dabei

Für Simon Ammann ist die Vierschanzentournee vorzeitig zu Ende: Der Toggenburger konnte sich in Bischofshofen nicht für die K.o.-Phase qualifizieren.

Simon Ammann in Bischofshofen.
Legende: Flog zu wenig weit Simon Ammann in Bischofshofen. Keystone

Simon Ammann wird das Abschlussspringen in Bischofshofen verpassen. Nachdem er in Oberstdorf und Garmisch jeweils die Qualifikation überstanden und in Innsbruck im nach einem Durchgang abgebrochenen Springen Schlussrang 46 belegt hatte, konnte er sich bei der letzten Station der Vierschanzentournee nicht für die K.o.-Phase qualifizieren.

In Bischofshofen, wo der Toggenburger vor zwei Jahren einen Horrorsturz erlebt hatte, landete er in der Qualifikation bereits nach 110 Metern. Dies sowie gewohnt tiefe Haltungsnoten zwischen 15,0 und 15,5 Punkten resultierten im 55. Platz für den 35-Jährigen – bei 62 gestarteten Springern.

Schanzenrekord von Wellinger

An der vierten Tournee-Station segelte Andreas Wellinger auf 144,5 Meter. Damit überbot der Deutsche den 12 Jahre alten Schanzenrekord des Japaners Daiki Ito (143 Meter) und sicherte sich den Sieg in der Qualifikation.

Im Duell der Tourneefavoriten machte der angeschlagene Kamil Stoch gegenüber Daniel Andre Tande den etwas besseren Eindruck. Der Gesamtzweite Stoch (708,6 Punkte), der in Innsbruck gestürzt war, sprang im Training auf 141 Meter und verzichtete anschliessend auf die Qualifikation. Leader Tande (710,3 Punkte) belegte in der Qualifikation mit 121 Meter nur den 39. Rang.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 04.01.16, 13:45 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Der einstige Doppel-Olympiasieger Simon Ammann könnte einem wirklich Leid tun: Warum will er einen solchen traurigen Abgang vom Spitzensport weiter betreiben? Er macht nicht nur aus sich selber eine "Lachnummer", sondern für alle Fans! Da gäbe es doch hochbezahlte Betreuer, Trainer, Psychologen und zuletzt enge Bekannte, die schon längst hätten "eingreifen" müssen! Der F-1 Weltmeister 2016 (Rosberg) hat es richtig und für alle nachvollziehbar gemacht: Aufhören, wenn's am erfolgreichsten ist!
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  • Kommentar von F. S (F.S)
    Zwischen 2002 und 2010 hatte Ammann ähnliche Probleme. 2010 holt er zweimal Olympia-Gold. Nun wiederholt sich das ganze offensichtlich. Warum sollte er ein Jahr vor Olympia, wo ihm wieder 2 Goldmedallien zuwinken, zurücktreten. Das wäre doch schon fast Landesverrat oder nicht?
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  • Kommentar von Donat Hunger (Donat Hunger)
    Die Kommentare hier, sehr fragwürdig! So etwa im Sinn, der Moor hat ausgedient, er kann gehen.
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