Ammann stürzt - und versöhnt sich mit Lillehammer

Simon Ammann hat es trotz zwei Stürzen auf den 19. Schlussrang beim Springen von der Grossschanze in Lillehammer geschafft. Für den Toggenburger endet damit ein schwarzes Wochenende im Olympia-Ort von 1994 auf versöhnliche Weise.

Nach dem enttäuschenden 28. Rang vom Samstag auf der Normalschanze begann auch das Springen von der Grossschanze mit einer Enttäuschung für Simon Ammann. Der vierfache Skisprung-Olympiasieger stürzte zunächst in der Qualifikation, dann legte er sich im 1. Durchgang noch einmal in den Schnee.

Eine ungewohnte Situation für den erfolgsverwöhnten Toggenburger, die er mit Galgenhumor quittierte: «Beim zweiten Mal musste ich schon lachen, bevor ich im Schnee landete.»

Ammann dank Weiten-Regel im 2. Durchgang

Aufgrund der Weiten-Regel konnte Ammann mit seinem Sprung auf 129,5 m trotz des Sturzes und Rang 41 am zweiten Durchgang teilnehmen. Dort bereitete er dem verkorksten Wochenende mit einem gestandenen Satz auf 131,5 m und Schlussrang 19 ein versöhnliches Ende.

Den Sieg holte sich der deutsche Severin Freund vor Anders Bardal (No) und Daki Ito (Jap). Der Weltcup-Führende Gregor Schlierenzauer (Ö) wurde nur 15.