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Skispringen Ammann wird wieder zurückgeworfen

Simon Ammann hat sich bei der Olympia-Hauptprobe für 2018 in die Punkteränge gekämpft. Als 26. musste er aber wieder etwas zurückbuchstabieren im Vergleich zu Sapporo.

In der japanischen Millionenstadt war Simon Ammann der Knopf in dieser Saison endlich aufgegangenen. Der Toggenburger Routinier tankte in Sapporo mit den Rängen 11 und 14 Moral.

In Pyeongchang, dem Schauplatz der nächstjährigen Winterspiele, konnte er wenige Tage später diesen Aufwärtstrend nicht bestätigen. Dem 35-Jährigen gelangen nur 2 durchschnittliche Sprünge – wobei er zum Auftakt mit 127 m immerhin 2 Meter weiter sprang als bei der Reprise. In der Endabrechnung reichte dies zu Platz 26. Immerhin überstand der Doppel-Doppel-Olympiasieger zum 3. Mal in Folge den Cut für das Finale.

Teamkollege Killian Peier blieb mit einem missglückten Satz auf 110,5 Meter chancenlos und konnte leidglich einen Konkurrenten hinter sich lassen.

Kraft wurde den Rekord gleich wieder los

Den Tagessieg holte sich Stefan Kraft, der mit 138 m zunächst einen Schanzenrekord aufstellte. Er triumphierte zum 1. Mal überhaupt ausserhalb von Europa. Der Österreicher sprang zum 6. Mal in Serie aufs Podest und rückt in der Gesamtwertung dem Tournee-Sieger Kamil Stoch näher. Der Pole wurde beim 1. olympischen Test hinter Andreas Wellinger (De) Dritter.

Im 2. Durchgang steigerten der Deutsche Stephan Leyhe und der Slowene Anze Lanisek den Rekord auf 139,5 m.

Sendebezug: srf.ch/sport, Web-Only-Livestream, 15.02.2017 12:00 Uhr

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie das 2. Springen im Olympiaort Pyeongchang am Donnerstag ab 11:10 live auf SRF zwei oder bei uns in der Sport App.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Dank Amann gibt es das Skispringen in der Schweiz. Hört Er auf, ist das Skispringen in der Schweiz tot. Die anderen Hobby Hüpfer wird Ihr Hobby Grossfürstlich bezahlt. Die würden lieber was Sinnvolles tun und arbeiten gehen wo was Rausschaut.
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  • Kommentar von Andy Ulrich (Andy Ulrich)
    De Ammann sell am besschte zrogg trette!! Sini zit esch definitiv abgloffe. Es werd nor no pinnlecher,wenn e 2fache Doppel Olypia Sieger muess kämpfe ond hoffe dass ers onger die besschte 30 schafft!!
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    1. Antwort von Jonathan Batt (Jonathan Batt)
      Peinlich ist, was man peinlich macht. Er macht das leistungsmässig zwar nicht so gut, dafür ist er ein Vorbild darin, das zu machen, was ihm Spass macht, egal, was die anderen denken. Das ist in unserer leistungsabhängigen Nation natürlich unpopulär, dafür mutig und darum lobenswert. Und nur peinlich für Menschen, die sich über ihre Leistung definieren.
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