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Skispringen Auf der Suche nach ein bisschen Glück

Es war bisher nicht die Saison der Schweizer Skispringer. In Lahti haben Simon Ammann und seine Teamkollegen nun die Chance, in einem schwierigen Winter ein positives Signal zu senden.

Legende: Video Ammann: «Das Spiel geht von Neuem los» abspielen. Laufzeit 02:57 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 23.02.2017.

Simon Ammann hat mit Lahti noch eine Rechnung offen. 2001, als die WM letztmals in der finnischen Nordisch-Hochburg stattgefunden hat, hatte der Toggenburger den Sprung ins WM-Team noch verpasst.

Diesmal ist er unbestritten dabei. Um die Medaillen springen wird der 35-jährige aber nicht. So wie die bisherige Saison verlaufen ist, müsste ein Top-10-Ergebnis bereits als Erfolg gewertet werden.

Kleine Schanze, grosse Chance?

Noch immer bekundet Ammann Probleme mit dem Telemark. Weil mit der oft fehlenden Weite in diesem Winter ein weiteres Problem hinzu gekommen ist, reichte es dem Doppel-Olympiasieger oft nicht einmal in den Finaldurchgang der besten 30.

Die wechselnden Verhältnisse können auch Glück bedeuten.
Autor: Simon Ammann

Vor zwei Wochen allerdings – nach einem zwischenzeitlichen Abstecher in den Continental-Cup – tankte er in Sapporo mit den Rängen 11 und 14 Selbstvertrauen.

Legende: Video Das sagt Trainer Ronny Hornschuh über Ammann abspielen. Laufzeit 00:33 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 23.02.2017.

Vor dem WM-Auftakt auf der kleinen Schanze zeigt sich Ammann zuversichtlich. «Das Spiel geht von Neuem los. Und die Schanze in Lahti hat mir schon immer gefallen», sagt er. Sorgen bereiten ihm auch die (drohenden) wechselnden Windverhältnisse keine. «Diese können manchmal auch Glück bedeuten. Und von diesem könnte ich ein wenig gebrauchen», so Ammann.

Dreht der Wind am Favoritenkarussel?

Etwas Glück dürften auch die Anwärter auf WM-Medaillen brauchen. Gleich acht verschiedene Springer feierten in den 21 Weltcupspringen dieses Winters mindestens einen Sieg. Dies zeigt, dass der Favoritenkreis mit grossem Radius gezogen werden muss – zumal auch noch der Wind an der Hierarchie rütteln kann.

Gleichwohl sticht mit Stefan Kraft ein Favorit heraus. Der Österreicher stand zuletzt sieben Mal in Serie auf dem Podest. Aber auch der Pole Kamil Stoch, der Deutsche Andreas Wellinger oder einer der Prevc-Brüder kommen jederzeit für eine Medaille in Frage.

Neben dem gesetzten Teamleader Simon Ammann werden Gregor Deschwanden, Killian Peier und Andreas Schuler die Qualifikation für die Normalschanze bestreiten. In den Interviews erzählen sie, was sie sich von der WM versprechen.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 20.02.2017

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie die Qualifikation für die Normalschanze am Freitag um 13:25 Uhr auf SRF zwei und un der Sport App. Das Springen findet am Samstag (16:20 Uhr) statt.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Haha, selten so gelacht. Solche Sprüche haben wir schon Anfangs letzter Saison gehört aus dem Skispringerlager, "Sie haben grosse Vorschritte gemacht und Sie werden uns viel Freude bescheren. Ausser ein paar positive Ansätze im letzten Winter war nicht viel zu sehen, und jetzt hüpfen Sie nur noch peinlich hinterher. Da schafft man zu 90% nicht mal die Quali fürs die besten 50 und will dann plötzlich gross rauskommen. gerade solche Aussagen verärgern die Fans, die verkaufen uns für blöd.
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