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Skispringen Debakel für Ammann in Engelberg

Nächste Enttäuschung für Simon Ammann: Der Toggenburger verpasst beim ersten Springen beim Heim-Weltcup in Engelberg wie alle anderen Schweizer den Finaldurchgang. Den Sieg holt sich Michael Hayböck.

Legende: Video Grosse Enttäuschung für Ammann in Engelberg abspielen. Laufzeit 02:17 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 17.12.2016.

Ammann zeigte einen soliden Sprung auf 125 m, büsste aber bei den Haltungsnoten einmal mehr wertvolle Punkte ein (3 Mal 16,5). Letztlich reichte es für den vierfachen Olympiasieger im ersten Durchgang nur für Platz 35. Zur Qualifikation für den Final fehlten ihm 2,7 Zähler. Für Ammann ist es nach Lillehammer zum zweiten Mal in Folge, dass er im Entscheidungsdurchgang nicht dabei ist.

«Vielleicht wollte ich es doch zu gut machen», meinte ein zerknirschter und wortkarger Ammann. «Es ist ein schmaler Grat zwischen Kontrolle und Aggressivität am Tisch.»

Legende: Video Skisprung-Chef Schödler: «Es ist sehr schade» abspielen. Laufzeit 01:42 Minuten.
Aus sportlive vom 17.12.2016.

Karlen auf Platz 33

Bester Schweizer im ersten Durchgang war Gabriel Karlen. Der Waadtländer, der für den Skiclub Gstaad startet, klassierte sich mit einer Weite von 123 m auf Rang 33. Den Final verpasste er um 2,2 Punkte. Ohne Chance blieben Gregor Deschwanden (40.) und Kilian Peier (48.). Letztmals hatte in Engelberg 2012 ein Finaldurchgang ohne Schweizer Beteiligung stattgefunden.

5. Weltcup-Sieg für Hayböck

Das erste von zwei Springen an diesem Wochenende in Engelberg gewann Michael Hayböck. Der 25-jährige Österreicher setzte sich mit 3,1 Punkten Vorsprung vor Weltcup-Leader Domen Prevc durch und feierte den fünften Sieg auf höchster Stufe. Der 17-jährige Slowene Prevc verbesserte sich im zweiten Umgang noch vom 8. auf den 2. Schlussrang. Dritter wurde der Österreicher Andreas Kofler.

Legende: Video Der Siegessprung von Hayböck abspielen. Laufzeit 01:05 Minuten.
Aus sportlive vom 17.12.2016.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.12.16, 15:50 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Graf (Christian Graf)
    Ach Herr Bolliger, Ammann, Federer und auch Schumacher müssen und mussten niemandem mehr etwas beweisen. Es ist ihr gutes Recht den Sport in dem sie alle so viel erreicht haben, so lange auszuüben wie sie es für richtig halten. Es geht nicht nur ums gewinnen und wenn sie abtreten tun sie das vielleicht nicht mehr als die Dominatoren die sie gewesen sind, aber in Erinnerung bleiben werden ihre Erfolge und ihr Mut das zu tun was sie wollen.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Schon Michael Schuhmacher und ziemlich sicher auch Roger Federer ereilte und erwischt das gleiche unlöbliche Schicksal: Warum hört man nicht auf dem sportlichen Höhepunkt auf? Der Deutsche Rossberg hat es richtig durchgezogen: Auf dem höchsten Ziel angekommen, trat er vom Spitzensport zurück! Simi Ammann hat ein trauriger Abgang in seine "Springer-Pension" eingeläutet! Schade! Wirklich schade für dieses Ungemach eines Doppel-Olympia-Siegers!
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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Offenbar hat der gute Simi nicht nur am Schanzentisch den Absprung verpasst.
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