Im nächsten Winter soll alles besser werden

Simon Ammann hat in den letzten Wochen einen klaren Aufwärtstrend erkennen lassen. Der Toggenburger will diesen Schwung in den Olympiawinter mitnehmen.

Simon Ammann.

Bildlegende: Blickt optimistisch in die Zukunft Simon Ammann. EQ Images

Die Weltcup-Saison beendete Simon Ammann auf dem 29. Platz. Dieses Resultat ist für den Routinier ungenügend – im Vorjahr war er trotz seiner Schwäche bei der Landung noch 15. gewesen. Allerdings durchschritt Ammann im letzten Monat die Talsohle und zeigte zuletzt eine klare Aufwärtstendenz.

Eine klare Strategie vor Augen

Der 35-Jährige will diesen Schwung nun in seine sechste Olympiasaison mitnehmen. «Ich werde früher in Einsiedeln auf die Schanze gehen als in den vergangenen Jahren», sagt er.

«  Die Top 30 sind viel schwieriger zu erreichen als in der Vergangenheit. »

Simon Ammann

Simon Ammann.

Bildlegende: Bei den Fans immer noch sehr beliebt Simon Ammann. EQ Images

Der Schweizer Teamleader sieht sich im Vergleich zum Frühling 2016 in einer besseren Ausgangslage, obwohl die Resultate aktuell etwas schlechter sind. Er habe nun eine klare Strategie, in welche Richtung es gehen soll. «Vor einem Jahr drehte sich noch alles im Kreis», sagt er rückblickend.

Ammann will wieder nach vorne

Mit Blick auf die Konkurrenz stellt Ammann fest, dass die Leistungsdichte zugenommen hat: «Die Top 30 sind viel schwieriger zu erreichen als in der Vergangenheit.» Dennoch will sich der Schweizer kommende Saison wieder nach vorne orientieren.

 

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 24.03.2017