Leise Zuversicht bei Simon Ammann

Am Samstag starten die Skispringer in Klingenthal (De) in die Saison. Aus Schweizer Sicht ruhen die Hoffnungen im Olympiawinter einmal mehr auf Simon Ammann. Der Toggenburger zeigt sich vor dem Weltcupauftakt trotz einer schwierigen Vorbereitung vorsichtig optimistisch.

Für Simon Ammann gilt der Weltcup in Klingenthal als Standortbestimmung.

Bildlegende: Sotschi im Blick Für Simon Ammann gilt der Weltcup in Klingenthal als Standortbestimmung. Keystone

«Ich kann im Moment noch nicht recht einschätzen, wozu ich fähig bin», sagte Ammann, der im Sommer mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte. Dennoch sei er im Hinblick auf die Saison zuversichtlich: «Wichtig wird sein, die Resultate von Klingenthal genau zu analysieren. So weiss ich, wo ich stehe und worauf ich aufbauen kann.»

Aufstrebendes Schweizer Team

Im Windschatten von Ammann ist wieder ein Schweizer Team herangewachsen. Für Gregor Deschwanden, Marco Grigoli, Pascal Kälin, Pascal Egloff und Kilian Peier sind die Selektionskriterien für Sotschi jedoch eine hohe Hürde: einmal Top 15 bzw. zweimal Top 20 im Weltcup oder ein Podestplatz im Continental Cup plus Top 25 im Weltcup lautet die Vorgabe.

Die Favoriten für den Olympia-Winter dürften die Österreicher um Gregor Schlierenzauer sein. Als härteste Konkurrenten könnten sich die Polen, die Deutschen oder die Norweger erweisen.

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Die Saison 2012/13 von Simon Ammann

1:50 min, vom 21.11.2013

Übersicht

Änderungen im Reglement

Wenn ein Springer mit selbst gewähltem, verkürztem Anlauf springt, muss er mindestens 95 Prozent der Hillsize erreichen, sonst gibt es Punkteabzüge. Damit soll der Missbrauch der eigentlich aus Sicherheitsgründen eingeführten Regel für taktische Überlegungen ausgeschaltet werden.