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Skispringen Schafft Ammann in Engelberg den Turnaround?

Simon Ammann ist enttäuschend in den WM-Winter gestartet. Die nächste Chance, einen Schritt aus der Krise zu machen, bietet sich dem Toggenburger am Wochenende beim Heim-Weltcup in Engelberg.

Simon Ammann steht mit seinen Ski im Zielraum.
Legende: Will zurück an die Spitze Simon Ammann. Imago

Das Positive: Simon Ammanns Telemark-Landung ist kein grosses Thema mehr. Der Haken: Der vierfache Olympiasieger springt einfach nicht weit genug, als dass die Landung das Hauptproblem wäre. Die Saison verlief bisher mit den Rängen 25, 23, 21, 28 und zuletzt dem 38. Platz in Lillehammer sehr enttäuschend.

Legende: Video Ammann in Lillehammer klar geschlagen abspielen. Laufzeit 0:20 Minuten.
Aus sportpanorama vom 11.12.2016.

Ein Teufelskreis

Trainer Ronny Hornschuh betont, dass er mit der bisherigen Saison «auf keinen Fall zufrieden» sein könne, dass es aber auch einzelne gute Sprünge gebe. «Es fehlt jedoch an Konstanz und Stabilität», so Hornschuh. Dadurch entsteht eine Art Teufelskreis. «Es ist nicht einfach mit dem Selbstvertrauen.» Ohne gute Resultate fehlt dieses, doch ohne Selbstvertrauen kommen die Spitzenergebnisse nicht.

Jeder muss sich auf seine Sprünge konzentrieren.
Autor: Ronny HornschuhTrainer

Neben Ammann kam bisher auch Gregor Deschwanden noch überhaupt nicht auf Touren. So wäre es vermessen, beim Heim-Weltcup in Engelberg Schweizer Spitzenresultate zu erwarten. «Wir wollen dem Publikum natürlich etwas zeigen», sagt Hornschuh. «Aber es ist schwierig, ein konkretes Ziel vorzugeben. Jeder muss sich auf seine Sprünge konzentrieren.»

Zur Qualifikation am Freitagabend treten neben Ammann und Deschwanden mit Kilian Peier, Gabriel Karlen, Luca Egloff, Pascal Kälin und Andreas Schuler fünf weitere Schweizer an. «Ziel ist es, vier Springer für den Wettkampf zu qualifizieren», sagt Disziplinenchef Berni Schödler.

Erstes Flutlichtspringen in der Schweiz

Auf der Titlis-Schanze in Engelberg findet am Samstag erstmals in der Schweiz ein Weltcup-Springen unter Flutlicht statt. Die Anlage wurde zwischen März und November 2016 für knapp 3 Millionen Franken umgebaut und vergrössert. Der Kalkulationspunkt liegt neu bei 125 m (bisher 120), die Hill Size bei 140 m (bisher 137).

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 11.12.16, 18:15 Uhr

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen Sie die Springen in Engelberg am Samstag ab 15:50 Uhr und am Sonntag ab 13:55 Uhr live auf SRF zwei und hier im Stream.

2 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Simon Ammann war ein Topskispringer, keine Frage. Heute springt er nur noch auf Niveau der Schweizer Hobby-Hüpfer. Das hat mit echtem Leistungssport nichts mehr zu tun, Ammann braucht den Sport nur noch als Tagesstruktur.
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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Simon Ammann wird wahrscheinlich nie wieder auf den Podest steigen können, er kann seine Landung nicht verbessern, sehr schade, ich möchte es im gönnen. Wahrscheinlich fehlt bei im auch die Kraft in den Beinen. Ja, das Alterspielt bei solche Sportarten eine sehr grosse Rolle. Aber wir lieben Simi trotzdem.
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