Boardercrosser enttäuschen am Heimrennen

Die Schweizer Boardercrosser haben am Weltcup-Heimrennen in Arosa eine herbe Enttäuschung erlebt. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen überstand niemand die K.o.-Runde.

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Boardercross in Arosa

0:45 min, vom 10.3.2013

Bei den Männern wurden Tim Watter (44.) und Ruben Arnold (47.) fast zuhinterst in der Rangliste der 48 Finalisten geführt. Der junge Zürcher Watter konnte immerhin für sich beanspruchen, in seinem ersten und einzigen Lauf im Achtelfinal auf Angriff gefahren zu sein.

Aubry und Meiler fahren hinterher

Bei den Frauen fuhren die routinierten Emilie Aubry und Simona Meiler der Konkurrenz im gleichen Viertelfinal-Run regelrecht hinterher. Sie klassierten sich auf den Rängen 18 und 19.

Sandra Gerber als Lichtblick

Einziger Lichtblick war Sandra Gerber. Die bald 28-jährige Emmentalerin befand sich auf gutem Weg, erstmals die 1. Runde zu überstehen. Beim Überholen der tschechischen Juniorenweltmeisterin Eva Samkova touchierte diese aber Gerbers Brett und brachte sie zu Fall. Rang 22 war der dürftige Lohn für die Bemühungen der Bernerin.

Die Siege gingen an die jeweiligen Weltcupleader. Der australische Weltmeister Alex Pullin triumphierte erstmals in diesem Winter, bei den Frauen kam die Kanadierin Dominique Maltais 3. Erfolg im 5. Saisonrennen.