Chef-Trainer Rufer verlässt Snowboard-Nationalteam nach Olympia

Swiss Ski muss für das Nationalteam der Alpin-Boarder einen neuen Chef-Trainer suchen. Erfolgsgarant Christian Rufer wird sich im März 2014 nach zehn Saisons zurückziehen.

Nach zehn Jahren und zahlreichen Erfolgen verlässt Christian Rufer (links) das Snowboard-Team auf Ende Saison

Bildlegende: Erfolgreiche Dekade Nach zehn Jahren und zahlreichen Erfolgen verlässt Christian Rufer das Snowboard-Team auf Ende Saison Keystone/ARCHIV

Rufer wird die Equipe in Sotschi zum dritten und letzten Mal an
Olympischen Spielen betreuen. «Mein Rücktritt ist fix, das habe
ich im letzten Frühling so beschlossen. Alle Beteiligten sind
informiert», bestätigte der Alpin-Chef am Rande der
Weltcup-Vorbereitung in Saas-Fee.

Ära des Erfolgs mit zahlreichen Höhepunkten

Mit dem 45-Jährigen verliert der Verband einen veritablen
Erfolgsgaranten. Er sorgte mit den Slalom- und
Riesenslalom-Spezialisten nahezu während seiner gesamten Amtszeit für positive
Schlagzeilen. Unter seiner Leitung gewann Swiss Snowboard auf
Olympia- und WM-Ebene bislang 14 Medaillen - fünfmal davon Gold.

Phasenweise dominierte Rufers Team die internationale Elite nach Belieben. 2005 erreichten die Schweizer 50 von 84 Podestplätzen und gewannen 24 von 28 Rennen.